22.10.2014, 08:09 Uhr

Der Sturm fegte über Niederösterreich

(Foto: www.einsatzdoku.at)

Insgesamt 200 Sturmschäden – Elf Einsätze davon im Bezirk Neunkirchen

Starker Regen, begleitet von schweren Sturmböen mit über 100 km/h fegten über das Land.




(www.einsatzdoku.at). Die ersten Einsätze wurden von den Bezirken Amstetten, Scheibbs, Melk und St. Pölten gemeldet.

- In Loosdorf wurde eine Giebelwand eines Rohbaus umgerissen und fiel auf den Dachstuhl des angrenzenden Wohnhauses.

- Weiters wurde in Loosdorf ein Teil eines Blechdaches einer Firmenhalle abgetragen und auf die B1 geweht.

- In Krummnussbaum musste ein umgestürzter Baum von den Florianis entfernt werden.

- Die Feuerwehr Pöchlarn musste am Hauptplatz lokale Überflutungen abpumpen.

Im Bezirk Neunkirchen mussten 11 Schadenslagen abgearbeitet werden. Auf der Baustelle der neuen Spitals wurde durch die starken Windböen Baugitter umgeworfen.

- Weiters musste die FF Neunkirchen Stadt zu einem abgedeckten Dach in die Schräggasse ausrücken.

- Auf der B17 im Bereich St. Egyden blockierte ein umgestürzter Baum die Fahrbahn.

- Die FF Ternitz Rohrbach musste in die Hauptstrasse ausrücken, um ein abgetragenes Dachteil zu entfernen.

- Weiters stand die Feuerwehr Gloggnitz Stadt bei mehreren Sturmeinsätzen im Einstaz. Einsatzgebiet war einmal die S6, und mehrere Schadstellen im Stadtgebiet.

Im Einsatz standen auch die Feuerwehren Edlitz, Breitenau und Feistritz am Wechsel.

Aber auch in den restlichen Bezirken wurden Sturmschäden verzeichnet.

- In Traiskirchen Möllersdorf wurde ein Großteil des Daches eines Laufhauses abgetragen, sowie Teile der Fassade weggerissen. Die großen Teile wurden über die B17 sowie die Badenerbahn auf das Gelände und das Dach eines Mehrparteienhauses geschleudert. Wie durch ein Wunder kam hier niemand zu Schaden! Der Sachschaden ist aber enorm. Die Feuerwehr musste einen Hubsteiger einsetzen um die Teile überhaupt zu erreichen.

Von Mitternacht bis 07:00 Uhr wurden in ganz Niederösterreich rund 200 Sturmschäden bearbeitet. Personen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden.
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