02.09.2014, 18:28 Uhr

Ein Triestingtaler in Afrika

Robert Totz aus Weissenbach suchte und fand sein Glück auf seinen Reisen in den ungezähmten Kontinent.

WEISSENBACH (les). Mit 14 Jahren saß Robert Totz vor seinem alten Schwarzweiß-Fernseher und verfolgte die Afrikaberichte von Dokumentarfilmer Max Lersch. Die Abenteuerlust war geweckt und für den kleinen Robert war klar, dass er irgendwann ebenfalls eine Safari in freier Wildbahn erleben würde.

Ein erfüllter Traum
Nach einem ersten Urlaub im Africa Safari Club im Palm Beach Ressort war dem Weissenbacher schnell klar, dass er wiederkommen würde, sich aber vom touristisch abgeschirmten Clubleben fernhalten müsse. "Meine erste Abenteuerreise nach Afrika startete ich mit einem geländegängigen Nissan Patrol Bj. 1997 mit Dachzelt. Am 1. Oktober 2008 ging es los und ich fuhr in sechs Monaten von Tunis entlang der Ostküste bis nach Kapstadt." Totz bereiste seither die Länder Tunesien, Lybien, Ägypten, Sudan, Äthiopien, Kenia, Uganda, Tansania, Sambia, Namibia und Südafrika und fuhr insgesamt 36.000 Kilometer weit. Mit dem Mount Bawith (4430 Meter) in Äthiopien, dem Mount Meru (4565 Meter) und dem Kilimanjaro (5896 Meter) in Tansania besuchte er obendrein einige Gipfel der höchsten Berge Afrikas.

Mehrere Perspektiven
"Mit einem "Micro Flight" drehte ich mehrere Runden über die Victoria Fälle und genoß den Sambesi von oben. Auf der Ostroute durch Afrika hatte man zu dieser Zeit auch gute Chancen, andere Abenteurer mit ihrem Auto zu treffen." Im April 2012 startete Totz seine zweite Expetition nach Afrika, wieder mit einem Nissan Patrol mit Dachzelt, diesmal allerdings Bj. 2001. "Am Beginn einer solchen Reise hat man noch die volle Energie und Lust, viele Länder, viele Visa und viele Polizeikontrollen auf sich zu nehmen. Die erste Etappe sollte von Marokko, Westsahara, Mauretanien, Senegal über Mali und Burkina Faso nach Ghana führen. Erst in Senegal stand fest, das keine Einreise nach Mali infolge des Bürgerkrieges mehr möglich war und so änderte ich kurzfristig meinen Plan in Dakar und fuhr über Gambia, Guinea und Code I’Voire nach Ghana. Im Kasapa Center nahe Accra (Ghana) war mein Auto sicher untergebracht, Anfang Juni flog ich dann nach Österreich heim."

Gesund in die Heimat
Im Oktober kehrte Robert Totz nach Ghana zurück. Die zweite Etappe sollte von Ghana über Togo, Benin, Nigeria, Kamerun, Gabun, Kongo, DRC, Angola bis nach Namibia führen: "Für diese Etappe waren sehr wenige Informationen vorhanden. Viele Erlebnisse und Überraschungen unterwegs machten diese Reise zu einer der gefährlichsten." Ende Dezember 2012 kehrte Totz gesund und wohlbehalten nach Österreich zurück. Seine Eindrücke und viele tolle Landschaftsaufnahmen können Sie am 4. November 2014 im Theater am Steg in Baden bei Wien in Form einer Mulimedia Show hautnah mit verfolgen.
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