01.09.2014, 12:55 Uhr

Eiskübelgeld für Rotes Kreuz

Die sogenannte "Ice Bucket Challenge" ging auch am Steinfeld und seinen Bürgermeistern nicht vorüber.

POTTENDORF (les). In den letzten Tagen und Wochen kam man um dieses Phänomen einfach nicht herum. Von Hollywoodstars wie Ashton Kutcher bis zur Mitzi-Tant aus Hinterpremstetten hat es alle erwischt: das kollektive Anschütten mit Eiswasser.

Gut gemeinter Spaß
Ursprünglich ins Leben gerufen wurde der Trend, um auf die Nervenkrankheit Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) aufmerksam zu machen und Spendengelder aufzubringen. Spenden oder schütten war die Devise, wobei sich vor allem internationale wie regionale VIPs nicht nehmen ließen, zu spenden und sich trotzdem den Kopf zu kühlen. Nach der großen Euphorie folgte sogleich große Ernüchterung, als bekannt wurde, dass von den bis dato gesammelten fast 90 Millionen Dollar, das Meiste in Tierversuche und andere dubiose Kanäle fließen soll. Manche pfiffen gleich komplett auf ihre Challenge, andere nutzten die Gunst der Stunde, um zu shitstormen. Pottendorfs Ortschef Thomas Sabbata-Valteiner löste seine Nominierung elegant und änderte einfach den Zweck seiner Spende. Er schüttete sich nicht nur den Kübel Eiswasser über den Kopf, sondern postete die Show auch auf facebook. Für jedes "Gefällt mir!" spendete er einen Euro an das Rote Kreuz. Insgesamt wurde das Video 479 mal geliked und der Betrag von Philipp Gselmann auf 500 Euro aufgerundet.
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