28.09.2016, 16:59 Uhr

Hibakusha zu Gast bei Beethoven

(Foto: psb)
BADEN. Einen ganz besonderen Gast konnten die Leiterin der Abteilung Museen Dr. Ulrike Scholda und Tourismusdirektor Klaus Lorenz unlängst in der Stadt Baden begrüßen. Frau Reiko Yamada eine der letzten Überlebenden des Atombombenabwurfs in Hiroshima setzt sich gemeinsam mit anderen der sogenannten Hibakushas für eine nuklearwaffenfreie Welt ein und war in dieser Mission in Wien zu Gesprächen im Rahmen der UNO unterwegs.
Nachdem in Japan die 9. Symphonie von Ludwig van Beethoven einen ganz besonderen Stellenwert genießt und traditionell sogar zum japanischen Neujahrsfest gespielt wird, ließ es sich die Tourismusstadträtin der Stadt Baden Erna Koprax nicht nehmen Frau Reiko Yamada im berühmten Beethovenhaus zu empfangen. Frau Yamada betonte im persönlichen Gespräch vor allem auch die völkerverbindende Wirkung der Kultur und zeigte sich begeistert über die moderne Präsentation des Genies Beethoven in Baden und dies sogar in japanischer Sprache. Besonders positiv reagierten die Gäste auf den Raum der „Neunten“ mit der komplexen Darstellung des Meisterwerks auf vier Bildschirmen, sowie auf das Hörlabor, wo sie die Simulation von Beethovens Taubheit eindrucksvoll erleben konnten.
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