22.01.2018, 15:39 Uhr

Neues Schmuckbeet beim Strandbad

(Foto: Stadtgärten)
BADEN. Seit der Neuanlage des Schmuckbeetes in der Helenenstraße gegenüber dem Strandbad im Jahr 2005 haben die Badener Stadtgärtner für die Gestaltung viele positive Rückmeldungen erfahren. Um den kleinen Brunnen wurde, mit den 6 Zierkirschen als Hintergrund, ein ca. 65 m² großes Arrangement mit unterschiedlichen mehrjährigen Pflanzen gestaltet. Nach nunmehr 13 Jahren, in denen sich die Bepflanzung unter fachgerechter Betreuung weiterentwickelt hat, zeigt sich nun, dass eine Erneuerung notwendig geworden ist.

Anders wie die alljährlich neu auszupflanzenden Sommerblumen werden Stauden, das sind aus botanischer Sicht mehrjährige ausdauernde krautige Pflanzen, deren oberirdische Pflanzenteile im Gegensatz zu Bäumen und Sträuchern nicht verholzen. Sie entwickeln sich ihren natürlichen Ansprüchen, Wuchsformen und Wuchsgeschwindigkeiten entsprechend unterschiedlich. Dadurch sind Staudenbeete einer eigendynamischen Entwicklung unterworfen. Sie präsentieren sich jedes Jahr anders, was Abwechslung und neue Reize bringt. Jedoch gewinnen schnellwachsende große Pflanzen Überhand, kleinwüchsige verschwinden im Laufe der Jahre, wodurch die gestalterische Vielfalt verloren geht. Die Erfahrung zeigt, dass Staudenbeete wegen dieses fortschreitenden Artenmangels bei gleichzeitiger Erhöhung des Unkrautdrucks mit immer höherem Pflegebedarf in etwa alle zehn Jahre einer Erneuerung bedürfen. Dies kann bei entsprechender Vorbereitung sehr schnell wieder zu einem neuen ansprechenden Erscheinungsbild führen, wie die im Vorjahr erfolgreich durchgeführte Umgestaltung des naheliegenden Beetes auf der Verkehrsinsel bei der Hildegardbrücke gezeigt hat.
Das neu angelegte Staudenbeet soll sich gemeinsam mit Rosen und Gräsern im Farbkonzept in Weiß, Blau und Rosa präsentieren , was sehr gut mit den mittlerweile prachtvollen Zierkirschenbäumen im Hintergrund harmonieren wird. Die nötigen Erdarbeiten werden witterungsabhängig in den nächsten Tagen beginnen. Die Bepflanzung erfolgt im Frühjahr, damit bereits im Frühsommer der Blütenflor zu sehen ist.

Sollte es während der Erdarbeiten zu geringfügigen Behinderungen im Verkehr kommen, ersucht die Abteilung Stadtgärten um Verständnis.

Fotos:
© 2018psb/stadtgaerten
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