20.10.2014, 11:29 Uhr

Schwerer Unfall am Hals

POTTENSTEIN/PERNITZ. Am Samstag, dem 18. Oktober 2014, wurde die Feuerwehr Pottenstein zu einem Verkehrsunfall auf dem Hals gerufen. Auf der Gutensteinerstraße hatte ein junger Lenker, der aus Pernitz kommend in Richtung Pottenstein unterwegs war, nach einer leichten Rechtskurve die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren, und war auf die Gegenfahrbahn geraten.

Autos kollidierten frontal
Hier touchierte er frontal einen entgegenkommenden PKW. Durch die Wucht des Zusammenstoßes wurde das Unfallfahrzeug noch ca. 100 Meter auf der Straße weitergeschleudert, wo es im Straßengraben zum Stillstand kam. Ein weiterer Fahrer konnte mit seinem Fahrzeug gerade noch ausweichen, und lenkte seinen Mitsubishi ebenfalls in den angrenzenden Straßengraben, wo er mit dem bereits verunfallten Wagen kollidierte. Nachkommende Fahrzeuglenker leisteten erste Hilfe und alarmierten die Rettungskräfte. Schon bei der Ausrückemeldung an die BAZ erfuhr Einsatzleiter, Kommandant Thomas Schonaklener, über Funk vom Unfallbild, woraufhin ein Rüstfahrzeug der Feuerwehr Berndorf mitalarmiert wurde.

Glück im Unglück
Markus Hackl von der FF Pottenstein: "Als wir kurze Zeit später die Unglücksstelle auf der L138 erreichten, war die Polizei sowie Sanitäter des Roten Kreuzes aus St. Veit bzw. Pernitz bereits vor Ort. Sie waren mit der medizinischen Erstversorgung der Verletzten Insassen des getroffenen PKW´s zu Gange. Die anderen, beteiligten Fahrzeuglenker und Beifahrer kamen mit dem Schrecken davon. Sie nahmen keine weitere Versorgung in Anspruch. Die Beamten der Polizei sicherten das Straßenstück. Wir errichteten vorschriftsmäßig den Brandschutz, und unterstützten die Sanitäter beim Abtransport der Verletzten. Diese wurden mit dem RTW zur weiteren Versorgung in ein nahegelegenes Unfallkrankenhaus gebracht. Nachdem die Unfallfahrzeuge von der Polizei freigegeben worden waren, konnte mit dem Abtransport begonnen werden. Die Kameraden der Feuerwehr Berndorf, die inzwischen ebenfalls die Einsatzadresse erreicht hatten, verluden die schwer beschädigten Autos mittels Bergekran auf den Anhänger um sie, laut Anweisung der Polizei, zur Sicherstellung nach Berndorf zu bringen."

Fotos: Markus Hackl, ASB-ÖA AFKDO-Pottenstein
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