27.11.2017, 11:22 Uhr

Streit unter Kosowaren endete vor Gericht

Vor der Verhandlung: Der Angeklagte (2.v.l.) im Gespräch mit seinen Verwandten.

Baden. Geld und Liebe - eine explosive Mischung. So gerieten zwei Burschen aus dem Kosovo in Streit, bis einer ein Messer zückte.

Zwei Heißsporne dürften sie sein: Lorik B. (20) und Muhammed R. (19). Bis zu den Vorfällen im Sommer 2017 waren sie so etwas wie "best friends", dann jedoch eskalierte ein Streit um die hübsche Camille und um 6.000 Euro.
Wie es so weit kommen konnte, vermochte Richter Kurt Weisgram am Landesgericht Wiener Neustadt noch nicht restlos aufzuklären. Zuviele Emotionen, zuviel Aufregung sowohl beim Angeklagten als auch bei seinem Ex-Freund.
Nur die Staatsanwaltschaft schilderte es trocken: "B. hat am 21. August am Parkplatz beim Strandbad dem Muhammed R. ein Butterflymesser an die Kehle gehalten ud ihm gedroht, er werde ihn abstechen lassen - versuchte schwere Nötigung. Doch B. beteuerte: "Ich mache mich für soetwas nicht strafbar, ich bin nicht schuldig."
Camille muss im nächsten Verhandlungsdurchgang aussagen, für ihre Einvernahme und für die weiterer Zeugen musste vertagt werden.
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