04.06.2017, 19:27 Uhr

Witzig oder lästig: Trendspielzeug Fidget-Spinner

Ein selbstgebauter Spinner aus dem 3D-Drucker.
Wer Kinder im Schulalter hat, ist wahrscheinlich in letzer Zeit mit den kleinen kugelgelagerten Kreiseln, die am Finger balanciert oder einfach zwischen Daumen und Mittelfinger gehalten und mit dem Zeigefinger gedreht werden. Im Internet finden sich auch zahlreiche Videos mit ausgefallenen Tricks. Der Trend stammt wie meistens aus den USA. Die ursprüngliche idee der Entwickler war es Kindern mit Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) helfen, darum argumentieren Schüler damit, dass das Herumspielen mit dem Spinner die Konzentration fördert. Die Lehrer hingegen sind eher weniger begeistert, wenn plötzlich fast alle Kinder in der Klasse einer Nebenbeschäftigung nachgehen. Auch die Direktorin der Neuen Mittelschule in der Pelzgasse Oberschulrätin Brigitte Gumilar meint: "Wir nehmen die Fidget Spinner wahr. Ich kann bei den Schülerinnen und Schülern keine Konzentrationssteigerung dadurch erkennen. " Fidgets-Spinner sind eben keine Konzentrationshilfe sondern einfach nur eine Ablenkung. Genau wie jedes andere Spielzeug im Unterricht auch. Einig paar Badener Schüler haben das Gadget übrigens, genau wie die Entwickler, zuhause selbst am 3D-Drucker gefertigt. Und das ist wiederum ziemlich beeindruckend.
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