23.11.2017, 10:21 Uhr

Helga Krismer zum Tod des 11-Jährigen Badener Kindes

Trauer und Entäuschung bei grüner Vizebürgermeisterin und Landessprecherin: "Der Bub war ein Kind Badens. Krisenkommunikation der Behörde ist erbärmlich!"

NÖ/BADEN. Helga Krismer, Vizebürgermeisterin der Stadt Baden und Landessprecherin der Grünen Niederösterreich, teilt die Ratlosigkeit, Trauer und Enntäuschung, die aktuell in der Stadt Baden nach dem Suizid eines 11-jährigen Buben herrscht.

"Wenn sich ein 11.jähriges Kind das Leben nimmt, erwarte ich mir von einer Behörde, das sie nicht einfach zur Tagesordnung übergeht. Es ist in der Verantwortung der Bezirkshauptmannschaft Baden jeden Schriftverkehr und jedes Dokument nochmals zu prüfen, um Versäumnisse oder Fehler zu finden", so Helga Krismer.
Warum?
"Nur in der Aufarbeitung kann man für die Zukunft die richtigen Schlüsse ziehen, die bei schwierigen Familiensituationen zu treffen sind", so die Grüne.

Die aktuelle Krisenkommunikation der BH Baden findet Helga Krismer " peinlich und erbärmlich" - "und es ist die Art von Kommunikation, die den Mief der ÖVP Niederösterreich nach sich zieht. Nämlich mauern. Keine Info nach außen. Keine Einsicht", so Helga Krismer.
Der kommentarlose Rückzug des Bezirkshauptmanns scheint von St. Pölten aus beauftragt worden zu sein. Ich erwarte mir eine intere Sonderkommission im Amt der NÖ Landesregierung zur Aufarbeitung des Falles und eine öffentliche Berichterstattung über die Ergebnisse",fordert Helga Krismer.

Helga Krismer zeigt sich zudem enttäuscht, dass sich Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner bis zum heutigen Tag zum Tod des Kindes nicht geäußert hat.
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