25.10.2016, 08:39 Uhr

Kühe tragen massiv zum Klimawandel bei - Lasst Sie doch Algen essen

Schon die Antiken Griechen ließen Kühe und Schafe am Strand Seetang weiden (Foto: Cow image from www.shutterstock.com)
Laut einer Studie von australischen Forschern kann die Zugabe einer geringen Menge an Algen die Methan- Freisetzung von Kühen um bis zu 99 Prozent verringern. Die Algen, Asparagopsis taxiformis, produzieren eine Verbindung namens Bromoform. Das sind Enzyme, welche die Methan Produktion im Kuhdarmstören. Methan von Kühen ist ein ernstes Problem, weil es in die Atmosphäre in Form von Rülpsern (und in geringerem Maße Furzen) entweicht. Vieh ist ein wichtiger globaler Beitrag zur Methan-Emissionen und Methan speichert 86-mal mehr Wärme als Kohlendioxid über einen Zeitraum von 20 Jahren. Die Weidewirtschaft wird, wie auch andere klimaschädliche Branchen, schon bald eine existenzielle Krise erleben(Carbonbubble).

Diese Verringerung des Kuh-Methans konnte bislang nur im Labor gezeigt werden. Wenn Seetang im Feld hinzugefügt wird, könnte das ein großer Vorteil für diesen Planeten sein - den wir unser zu Hause nennen - und ein weiterer Beweis dafür, dass Algen im Allgemeinen der salzige Retter sein könnten, den wir gesucht haben. Neben seiner möglichen Anwendung bei der Reduzierung von Kuhfurtzen sind Algen preiswert, belastbar, leicht zu kultivieren und verbessert aquatische Ökosysteme, indem überschüssiger Stickstoff und Phosphor aus dem Wasser gefiltert werden und die Versauerung des Ozeans reduziert wird. Pro Hektar können bis zu 50 Tonnen Nahrung aus dem Meer gewonnen werden.

Während wir vermeiden, den Begriff "Wunder" zu jeder möglichen Nahrung zu sagen, könnten Algen tatsächlich diesen Begriff verdienen. via SeaDesigners.com Meldungen häufen sich hier eine aktuelle Meldungoder CrowdfundingProjekte.
Kalifornien nimmt sich der Problematik an.
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