11.09.2014, 09:20 Uhr

Wege aus der Arbeits-Misere

Beim Dialogforum Hirschwang wurde über die "neue Arbeitswelt" diskutiert.

„Das Dialogforum Hirschwang der Arbeiterkammer Niederösterreich entwickelt sich zum gesellschaftspolitischen Forum im Land“, sagt AKNÖ-Chef Markus Wieser aus Gainfarn (Bezirk Baden). Zwei Tage lang diskutierten vorige Woche ExpertInnen über die Frage „Mehr von allem - Arbeit, Leben, Geld“. Und das in Zeiten massiver Umbrüche in der Arbeitswelt.
Das Geld wird weniger, die Arbeit frisst das Leben auf (In Österreich werden jährlich 300 Millionen Überstunden produziert!). Und die, die keine Arbeit haben, tun sich schwer, eine neue zu finden. Angeboten werden zumeist Teilzeitjobs, die Quote der geringfügig Beschäftigten (die unter 400 Euro verdienen) ist hoch. Wie Politik, Gewerkschaften und ArbeitnehmerInnen gegensteuern können, das wurde in Workshops diskutiert. Lösungen zu finden ist freilich schwierig, zumal ja auch im öffentlichen Dienst längst nicht nur Fixangestellte beschäftigt sind, sondern ebenso Leiharbeiter und Scheinselbständige, wie sogar Ministerin Gabriele Heinisch-Hosek, eine Guntramsdorferin, in einer Podiumsdiskussion eingestehen musste.

Was kann helfen?

Arbeitszeitverkürzung, weniger Gratisarbeit junger Leute im Zuge von monatelangen Pflichtpraktika, Mindestlöhne und Verbesserungen der Qualität am Arbeitsplatz sind mögliche Lösungsansätze.
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