26.01.2015, 00:25 Uhr

Laufbericht 3. Johannesbach-Klammlauf, 28. Dezember 2014

Märchenhaft - die Johannesbachklamm im Schnee (Foto: Klammlauf)
Würflach: Johannesbachklamm |

Liebe LauffreundInnen,

der Johannesbach-Klammlauf in Würflach bei Wiener Neustadt hat sich innerhalb kürzester Zeit zu einem meiner Lieblingsläufe entwickelt. Auch wenn ich bei der zweiten Ausgabe letzten Sommer dort so meine Probleme hatte (http://www.meinbezirk.at/wuerflach/sport/laufberic...) - die anspruchsvolle und sehr abwechslungsreiche 12Km-Strecke mit der Klamm als landschaftlichem Höhepunkt macht mir einfach unheimlich viel Spaß. Und so habe ich mich schon den ganzen Dezember darauf gefreut, die Winterausgabe des Klammlaufs mit Volldampf in Angriff nehmen zu können. Aber wieder einmal kam es anders als geplant ... doch dazu muß ich ein wenig ausholen:


Nach dem Schneeberg-Trail waren meine Patagonias die ich für schwerere Geländeläufe verwende am Ende und reif für den Laufschuh - Himmel. Kein Problem, bis Weihnachten hatte ich eh keine schweren Läufe vor und dann sollte ein neues Paar Salomon XA Pro 3D GTX unter´m Weihnachtsbaum liegen - was es zu meiner Freude auch tat. Natürlich hatte ich vorher schon probiert um sicherzugehen daß alles passt und am Donnerstag, den 25. Dezember startete ich voller Neugierde mit meinem Hund Kira einen Probelauf auf den Pfaffstättner Kogel. Die ersten paar hundert Meter, auf Asphalt: Hmmmm die Dinger fühlen sich etwas hart an und an der rechten Ferse zwickt´s ein wenig ... na gut, die sollen ja auch was aushalten und das Zwicken hört sicher bald auf. Weitere paar hundert Meter später auf dem Weg auf der Hochquellen-Wasserleitung (nasses Gras, Gatsch): Im Prinzip läuft sich´s gut aber die rechte Ferse ... ich bleib stehen, richte den Socken, schnüre den Schuh neu ... mal sehen ob´s jetzt besser geht. Einen guten Kilometer später: In den aufgeweichten Spuren des Wasserleitungsweges setzt sich das Profil schnell zu, ich rutsche ganz schön herum - aber das war klar, für sowas bräuchte ich noch viel grobstolligere Schuhe. In der Wiese geht´s sehr gut. Der linke passt perfekt aber der Rechte scheuert unverdrossen an meiner Ferse ... verflixt! Ich fürchte, so komm ich nicht auf den Pfaffstättner Kogel. Aber ein wenig möchte ich noch bergauflaufen probieren. Erst nochmal Socken richten und Schuh neu binden und dann das Felsenwegerl rauf auf den Heberlberg ... Autsch! Der Schuh läuft sich nicht ein sondern scheuert immer stärker, das gibt bald ne ordentliche Blase! Noch einmal das Socken-Schuh-Spiel aber es hilft nichts, bevor ich den Beethoven-Weitwanderweg erreiche geb ich auf und drehe um. Mein Entschluß, den direkten Weg querfeldein hinunter zum Wasserleitungsweg zu nehmen erweist sich alsbald als Fehler: Jetzt reibt nicht nur die Ferse sondern auch von der rechten Großen Zehe strahlen Schmerzen aus ... verdammt, ich MUß aber da runter! Humpelnd und fluchend kämfe ich mich durchs unwegsame Gelände und irgendwann stehe ich wieder am Wasserleitungsweg. Aber was jetzt? Der rechte Fuß schmerzt vorne und hinten bei jeder Bewegung, der Linke hat überhaupt nichts. Am liebsten würde ich den Schuh ausziehen und barfuß heimlaufen - aber es ist ziemlich kalt und naß. Also mache ich das Schuhband so locker wie möglich und humple mit offenem rechten Schuh die gut 3Km bis nach Hause. Und dort sehe ich dann die Bescherung: Die Große Zehe beginnt bereits sich blau zu verfärben, schmerzt und pocht und an der Ferse hat sich die oberste Hautschicht abgelöst und hübsch zusammengeschrumpelt - na fein! Und am Sonntag will ich beim Klammlauf starten :-(

Am Samstag geb ich die XA Pro wieder zurück. Andere Schuhe probieren kann ich noch nicht weil Zehe und Ferse in jedem Schuh schmerzen. Als einzige mögliche Lösung für den Klammlauf aktiviere ich meine ausrangierten und ausgelatschen Patagonias wieder - die einzigen Laufschuhe, in denen ich mich halbwegs schmerzfrei bewegen kann.
In den letzten Tagen hat es endlich geschneit und auch über Nacht ist wieder frischer Schnee gefallen also begrüßt mich der Sonntagmorgen mit einer tollen Winterlandschaft. Sohn Patrick ist wie üblich Chauffeur und Fotograf und so machen wir uns gutgelaunt auf nach Würflach. Was ich aber vergessen habe: Für viele Autofahrer ist der Schnee wie jedes Jahr völlig unerwartet gekommen und auf einer Schneefahrbahn waren viele anscheinend auch noch nie unterwegs. Jedenfalls ist das Durchschnittstempo auf der Autobahn und dann auf der Landstraße sehr, sehr niedrig. Ich hab zwar einiges an Reservezeit einkalkuliert um mit Freunden zu plaudern und mich aufzuwärmen aber es wird spät und später ... das Plaudern muß ich wohl auf nach dem Rennen verlegen. Aber es geht sich aus - 8 Minuten vor dem Start springe ich auf dem Parkplatz der Johannesbachklamm aus dem Auto. Aha, am Start steht noch niemand, die sind alle noch bei der Startnummernausgabe. "Park dich da irgendwo ein und warte dann mit dem Fotoapparat auf mich, der Start findet eh hier statt!" rufe ich Patrick zu und laufe dann das kurze Stück weiter zur Jausenstation Lackner. Im weichen Schnee und mit den alten Schuhen hält sich der Schmerz zum Glück in Grenzen und wie erwartet herrscht hier reges Treiben, viele Freunde und Bekannte sind da. "Hallo Hans, ich nehm an du hast schon deine Startnummer!?" "Nein, ich bin etwas spät dran, wo ist denn die Nummernausgabe? - Ah, da drin ..." Schnell bezahlt und die Startnummer angeheftet, alle weiteren Formalitäten verschiebe ich auf später. So, das Wichtigste hätte ich, jetzt kann ich mich in Ruhe unterhalten. Wolfgang ist da und sicher einer der Favoriten auf den Gesamtsieg, Erik und Franz und Jörg
und ...

Aber da ruft Veranstalter Karl schon zum Abmarsch auf, geschlossen gehen etwa 50 LäuferInnen zum Parkplatz wo der Start stattfindet. Ich plaudere gerade mit Erik als der Zug in´s Stocken kommt. Was ist denn da vorne los? An einer etwas steileren Stelle scheint ein Auto die Straße zu blockieren! So ein Idiot, was macht der Trottel hier auf diesem Weg? Und wie blöd muß man sein um sich hier so querzustellen? Noch während ich versuche, durch die vielen Leute vor mir zu erkennen was genau los ist meint Erik "Ist das nicht dein Auto?" Ja, ja, jetzt sehe ich es selber - das IST mein Auto und drin sitzt Patrick, ja spinn ich? Was macht der da???? Und wie kommt er an dieser schmalen Stelle in so eine unmögliche Position? Das Heck gerade mal 40cm von der Felswand entfernt und die Schnauze kaum 1m vor der steilen Böschung die runter in den Johannesbach führt??? Zum Glück haben die vorne Gehenden die Situation bereits erkannt, sichern das Auto vorne und hinten und schieben die Front auf dem glatten Untergrund bergab Richtung Parkplatz bis Patrick langsam wieder die Straße hinunterrollen kann. Pfffffft Kinder! Ich bin gespannt was er mir nach dem Rennen über diese Aktion erzählen wird. Aber jetzt habe ich keine Zeit um mich um ihn zu kümmern, gleich ist der Start. Karl klärt uns nochmal kurz über die Strecke auf doch ich höre kaum hin, ich kenn sie ja eh, bin in Gedanken wieder bei meinem lädierten Fuß - sehr gut, der verhält sich relativ ruhig. Die Wetterverhältnisse? Temperatur ca. -5°, recht kräftiger Schneefall - das wird echt interessant!

3 - 2 - 1 - Startschuß! Die Straße wieder hinauf zur Klamm habe ich im weichen frischen Schnee ganz guten Grip, nur auf den glattgefahrenen Flächen muß ich aufpassen, da ist es sehr rutschig. Mein Vorsatz, ganz vorsichtig anzufangen ist schnell vergessen, ich fühl mich pudelwohl und mein Fuß macht momentan keine Probleme also hoppauf! An der Lackner-Hütte und vielen Zuschauern vorbei, über die erste kleine Brücke hinein in den unteren, weiten Teil der Klamm. Wanderer kommen uns entgegen, winken, wir sausen vorbei und bald geht es links ab einen steilen Hohlweg hinauf. Der frische Schnee bedeckt den Untergrund, Äste und Steine sind kaum zu erkennen, es ist ziemlich rutschig, also Vorsicht! Stellenweise kann ich nur gehen und zu meinen Vorderleuten reißt eine immer größere Lücke auf. Was tut sich hinter mir? Naja, da hab ich eine ganze Meute im Schlepptau und direkt hinter mir - verflixt, das ist doch die Nathalie die mich vor 3 Wochen beim Mammutlauf ausgetrickst hat! Doch das hier ist MEIN Lauf, da kenn ich mich aus, da lass ich mich sicher nicht so überrumpeln. Also konzentriere ich mich darauf wo ich hinsteige, bleibe ruhig und wechsle immer wieder zwischen gehen und laufen. Und als der Weg wieder flacher wird ist zwar die Gruppe vor mir außer Sicht aber auch hinter mir ist eine große Lücke - sehr gut, weiter so! Das ist aber leichter gesagt als getan - nun folgt ein schwieriges Teilstück: Ein eigentlich wunderschöner Pfad, gerade einen Schuh breit, schlängelt sich durch den Wald. Der ist hier allerdings ziemlich steil, links geht´s ganz schön bergab. Dazu noch der starke Schneefall, die Flocken die mir dauernd in die Augen fliegen und die Sicht verschwimmen lassen ... es ist ein ziemlicher Blindflug. Durch die Läufer vor mir ist die Spur stellenweise rutschig, ein paarmal zaubert es mich ganz ordentlich und mir wird heiß und kalt gleichzeitig. Aber ich versuche das Tempo hoch zu halten, will den Abstand zu meinen Verfolgern vergrößern - und das gelingt. Nachdem der abschüssige Hang vorbei ist bin ich allein auf weiter Flur, vor und hinter mir ist niemand zu sehen und ich fange an die Sache richtig zu genießen. Beschwingt und locker kurve ich durch den Wald und um die Bäume, durch kleine Senken und über Kuppen, genieße die Stille, die herrliche Winterlandschaft, den weichen griffigen Schneeboden, die Schneeflocken die mich jetzt viel weniger stören ... himmlisch! Aber was ist das - blinkt da nicht ab und zu eine rote Jacke vor mir zwischen den Bäumen hervor? Komme ich etwa irgendjemandem näher? Ja tatsächlich, gut 100m vor mir sind zwei Läufer unterwegs, einer in einer weißen und einer in einer roten Jacke! HALT - bleib gaaaaaanz ruhig, lauf dein Tempo weiter, du hast kaum ein Viertel der Strecke hinter dir, mach bloß keinen Blödsinn! OK, ich ignoriere das Jagdfieber das mich packen will, carve weiter durch den Winterwald und gelange auf eine große Forststraße die rechts bergauf geht. Jetzt habe ich die beiden klar und deutlich vor mir - aber ich kenne diese Steigung, die sich ewig dahinzieht. Hier heißt es dosieren und gleichmäßig rauflaufen - laß dich bloß nicht ablenken, mach einfach weiter wie bisher dann kriegst du die zwei sicher!

Also schau ich auf die Spuren im Schnee, versuche möglichst weich zu laufen und die Kraft ohne zu rutschen auf den Boden zu bringen. Und wie vermutet komme ich langsam immer näher - ganz ohne Hektik und ohne am Limit zu sein - sehr gut so! Nach etwa 3/4 der Steigung gehe ich mit einem fröhlichen "Hallo" an den beiden vorbei und der Typ in weiß - Thomas - hängt sich an mich an. Oben am Hügelrücken geht es rechts flach weiter über einen verschneiten Waldweg - das macht jetzt wieder richtig Spaß. Das Tempo wird höher und locker plaudernd fliege ich mit Thomas durch den Winterwald - ahhhh ist das schön! Der weiche Waldboden, darauf die dünne Schneeschicht, mein Fuß tut kaum weh - bei solchen Bedingungen fast im Gleichschritt um die Bäume zu kurven ist einfach herrlich! Irgendwo bei einer Weggabelung bin ich kurz unsicher - links oder rechts? Spuren sind überall ... also rechts, da schaut es verspurter aus. Wenig später entdecke ich eine Markierung - Glück gehabt, das war richtig. Und ein paar hundert Meter später kommt der andere Weg links aus dem Wald runter - aha, anscheinend wäre es egal gewesen ob ich links oder rechts laufe. Ein kurzes Stück laufen wir den wunderschönen Singletrail durch den lichten Wald den wir gekommen sind in der Gegenrichtung, dann bei zwei Streckenposten rechts ab die Waldstraße runter zum Freibad Würflach. Da bergab haben wir ein ziemliches Tempo drauf und beim Freibad heißt es aufpassen daß wir die scharfe Linksabzweigung zum Andreassteig und rüber zur Klamm nicht verpassen. Aber ich kenn die Strecke ja und nehm mein volles Tempo mit auf den Steig, Thomas immer hinter mir - nur bei ein paar heikleren Bergabpassagen werde ich langsamer. Nach einem solchen Stück führt der Weg über eine kleine Brücke und dann geht´s die Straße links rauf wieder zu Start und Ziel und in die zweite Schleife. Also nehme ich noch ordentlich Schwung und will mit vollem Tempo auf der Ideallinie von der Brücke auf die Straße einbiegen - doch dummerweise steht ein Auto genau auf meiner Linie - ich kann nur links im tieferen Schnee vorbei oder rechts über die
rutschige Straße. Ich entscheide mich für links durch den Schnee und nehme mir vor nach dem Rennen mit Patrick ein Wörtchen zu reden - das war schon wieder MEIN Auto das mir da im Weg stand - der Kerl hat sich ja urblöd hingestellt! So hab ich das nicht gemeint mit "park dich hier irgendwo ein!" Durch´s dichte Schneetreiben laufe ich mit Thomas rauf zur Lacknerhütte. An der Labestelle brauche ich nichts, alles ist im grünen Bereich und vorbei an den anfeuernden Zuschauern geht´s auf in die Klamm und die zweite Schleife!

Über die erste Brücke, entlang der Wiese über die wir dann später von rechts wieder in die Klamm runterkommen werden, vorbei an der Abzweigung links rauf von der ersten Schleife kommen wir in den Bereich der schluchtartigen Felswände, der Stege und Stufen. Märchenhaft schön ist es hier, ich nehme ein bißchen Tempo raus. Einerseits wegen der verschneiten rutschigen Holzstege und Treppen die im Zickzack und an Felswänden entlang über dem Johannesbach dahinführen, andererseits um auch ein wenig von der Landschaft zu sehen. Immer wieder kommen uns Wanderer entgegen und stehen Leute, die uns fotografieren. Von mir aus könnte es noch lange so weitergehen doch die eigentliche Klamm ist kaum einen Kilometer lang. An ihrem Ausgang geht es an einer Schutzhütte vorbei und ein Stück weiter auf der Forststraße bis dann scharf rechts in den Wald hinauf der nächste steilere Anstieg beginnt. Und da stelle ich auch fest daß mir Thomas abhanden gekommen ist - ich war so mir der Gegend beschäftigt daß ich garnicht bemerkt habe daß er langsamer geworden ist. Na gut, dann bin ich halt wieder alleine unterwegs und arbeite mich den Weg hinauf bis zu zwei Streckenposten die mich auf den Pfad zu einem Felsgupf hinweisen. "Kenn ich eh" ruf ich im vorbeilaufen, ich weiß ja daß das die letzte nennenswerte Steigung des Rennens ist. Bei einem Blick zurück sehe ich zwar Thomas nicht, dafür aber einen Typen in Rot etwa 50m hinter mir. Aha, wer kommt denn da nach? Ist das nicht der der gemeinsam mit Thomas lange vor mir gelaufen und dann abgerissen ist? Ja, es ist der Felix, aber mich kümmert´s nicht, ich bin inzwischen ein wenig im "Trödelmodus" und gestatte mir sogar, das steilste Stückchen den Felsgupf hinauf zu gehen. Mit dem Erfolg daß mich Felix oben eingeholt hat. Aber das Stück das jetzt kommt, auf das habe ich mich schon die ganze Zeit gefreut und ein wenig Kräfte aufgespart - langgezogen geht es leicht bergab dahin, jetzt mach ich wieder Tempo daß es eine Freude ist, sause in Gedanken jauchzend zwischen den Bäumen durch - Felix hinter mir her ;-) Nochmal geht es um einen kleinen Felsgupf herum und dann kommt der "Kamikazeteil" steil hinunter in die Klamm. Doch jetzt macht sich mein verletzter Fuß bemerkbar - ganz so wie ich will kann ich da nicht hinunterteufeln, die Zehe tut beim steilen Bergablaufen ordentlich weh. Andererseits - langsam bringt auf dem rutschigen abschüssigen Pfad auch nichts, das tut genauso weh. Also Zähne zusammenbeißen und doch schnell runter - rutschend, schlingernd, kämpfend - Achtung! Hier gehts rechts weiter! - bloß nicht stolpern! Das ist eher ein mäßig kontrollieren Absturz als Laufen aber ich schaffe es, habe sogar Felix ein wenig abgehängt, renne schließlich über die Wiese zur Brücke an der ich am Hinweg vorbeigekommen bin und biege links auf den Hauptweg zum Klammausgang ein. Pffff, das war arg, aber irgendwie auch toll! Nach diesem Adrenalinschub sind die letzten paar hundert Meter aus der Klamm raus, um die Riesenlaterne herum und in´s Ziel nur noch Formsache. Es schneit fast nicht mehr und trotz -5° ist das jetzt so locker wie ein netter Spazierlauf an einem lauen Sommerabend. Felix schließt wieder zu mir auf aber wir stressen uns nicht mehr und laufen gemeinsam durch´s Ziel - geschafft! War das ein geiler Lauf!

Ich gratuliere Felix und schnaufe aus, jetzt brauche ich den heißen Tee von der Labestelle. Und nun, wo das Rennen vorbei ist fängt auch mein lädierter rechter Fuß wieder stärker an zu schmerzen und zu pochen - aber das ist jetzt egal, das war die Sache wert! Etwas verwundert bin ich daß mich ein paar Leute fragen ob sie mich fotografieren dürfen - ja sicher?!? Bis ich draufkomme daß Haare, Brauen und Bart so schneeverkrustet sind daß ich ein wenig wie ein Yeti ausschaue. Dann geht´s rein in die warme Stube der Lacknerhütte zum Fachsimpeln und Plaudern mit Thomas, Erik, Franz, Wolfgang undundund ... Ach ja, und natürlich muß mir Patrick erzählen was ihm da mit meinem Auto eingefallen ist. Aber wenn ich zurückdenke - damals vor 35 Jahren bin ich mit meinem VW Käfer mehr als einmal quergestanden und danach mit meinem Alfa hmmmmm tja ... also Schwamm drüber ;-) Dann folgt die Siegerehrung, Karl verteilt Pokale an die schnellsten 3 Damen und Herren. Bei den Herren gewinnt Sven Bogner knapp vor Wolfgang Pucher und Jörg Neuhart, bei den Damen Nathalie Birli vor Barbara Müller und Alexandra Bajer. Ich habe mit 1:06:25 fast genau die selbe Zeit wie im Sommer obwohl die Verhältnisse ganz anders waren - aber die Zeit ist eh nicht so wichtig. Viel wichtiger ist das Erlebnis, das dieser Lauf geboten hat - und das war für mich sicher einer der tollsten Läufe des Jahres! Und daß ich nächsten Dezember wieder mit dabei bin ist klar - hoffentlich dann endlich wieder einmal zu 100 Prozent fit :-)

Soviel aus der Johannesbachklamm,

LG bis zum nächsten Lauf

Hans

P.S.: Info´s, Ergebnisse und Bilder zum Lauf gibt es auf www.klammlauf.at
P.P.S.: Danke an Karl und sein Team die wieder einen tollen Lauf organisiert haben!
P.P.P.S.: Die XA Pro habe ich zurückgegeben und mir ein Paar Speedcross 3 GTX genommen - der bisherige Eindruck: SUPER! Leicht, stabil, toller Grip im Gatsch und Schneematsch, Nässe bleibt draußen und auf kurzen Asphaltpassagen kann man auch ordentlich andrücken.

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Marie O. aus Graz | 12.02.2015 | 11:51   Melden
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