08.09.2014, 19:18 Uhr

BUNDESGYMNASIUM GAINFARN ERWEITERT UND SANIERT

(Foto: Kurt Kuball/Franz)
Nach zwei Jahren Bauzeit ist das Bauvorhaben Erweiterung und Sanierung des Bundesgymnasiums Gainfarn in Bad Vöslau abgeschlossen. Während in einer ersten Phase Teile abgebrochen und neu errichtet wurden, ist nun auch der Bestand saniert. Jetzt gruppieren sich vier Gebäude um einen zentralen Verbindungsbau und bilden einen modernen Schulcampus.
Zu Beginn des Bauprojektes mussten das ehemalige Internat, die Aula und ein Lehrerwohngebäude abgebrochen werden, um Platz für den neuen, zweigeschoßigen Klassentrakt, die zusätzliche Turnhalle und den ebenerdigen Verbindungsbau zu schaffen. In dem zentralen Erschließungsgebäude befinden sich die neue Aula, Bibliothek, Mehrzweckraum, Garderobe und Geräteräume der Turnhalle sowie großzügige Pausen- und Aufenthaltsflächen. Auf dem Dach ist eine Terrasse entstanden. Darüber hinaus hat die bestehende Turnhalle eine thermisch optimierte Gebäudehülle erhalten. Die Bauarbeiten der ersten Phase wurden im Herbst 2013 abgeschlossen. Seitdem sind die neuen Gebäude bereits in Betrieb.
In der zweiten Bauphase wurde schließlich das bestehende Schulgebäude saniert. Dabei wurde der Schultrakt entkernt – also viele Zwischenwände bis auf die Grundmauern entfernt – und neu angeordnet. So wird nun auch der Bestand den Anforderungen an einen modernen Schulbetrieb gerecht. Hier finden alle Sonderunterrichtsräume, Verwaltung samt Direktion und einige Stammklassen Platz. Insgesamt bietet die Schule auf einer Nettoraumfläche von rund 9.300 Quadratmetern Räume für Lehren, Lernen und Bewegung.
Neben der Funktionssanierung wurden die Haustechnikanlagen der ehemaligen Försterschule erneuert, der Brandschutz auf den aktuellsten Stand gebracht und Barrierefreiheit hergestellt. Energetisch als auch optisch steht das Bestandsgebäude den Neubauten um nichts nach. Denn die Fassade wurde thermisch saniert – also die Fenster getauscht und die Dämmung erneuert – und jener der neuen Gebäude angeglichen.
Die Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) als Eigentümer der Liegenschaft hat insgesamt rund 18 Millionen Euro in das Bauvorhaben investiert. Die Investitionen werden über die Mieten des Bundesministeriums für Bildung und Frauen refinanziert. Das Projekt wurde nach den Plänen von franz architekten umgesetzt.
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