Immobilienmarkt im Innviertel:
Grundstücke sind gefragt wie nie

Für Häuser im Grenzgebiet zu Salzburg und Bayern werden auch über 400.000 Euro bezahlt.
  • Für Häuser im Grenzgebiet zu Salzburg und Bayern werden auch über 400.000 Euro bezahlt.
  • Foto: Christian Nitz - Fotolia
  • hochgeladen von Petra Höllbacher

INNVIERTEL. Häuslbauer und Wohungskäufer müssen 2019 noch tiefer in die Tasche greifen: Die Preise bei Grundstücken und Wohnungen steigen nämlich weiter. Das weiß Immobilienexperte und RE/MAX-Innviertel-Chef Christian Haidinger: "In den Bezirksstädten sind die Preise gestiegen – punktuell um über zehn Prozent – und damit deutlich stärker als auf dem Land."

"Bedarf kann garnicht gedeckt werden"

Die Nachfrage nach Grundstücken und Eigentumswohnungen in zentralen Lagen steigt weiter. "Teilweise kann in der Region der Bedarf garnicht gedeckt werden", betont der Immobilienmakler. Besonders in den Bezirksstädten fehlen Baugrundstücke, die sowohl von Bauträgern, als auch von Häuslbauern gesucht werden. 

3.000 Euro pro Quadratmeter möglich

Gefragt sind auch weiterhin Eigentumswohnungen. "Käufer achten aber vermehrt auf Preis und Lage und sind bereit für gebrauchte, zehn Jahre alte Eigentumswohnugnen 1.500 bis 1.900 Euro pro Quadratmeter zu bezahlen", so Haidinger. Ältere Wohnungen liegen bei einem Quadratmeterpreis von 1.000 bis 1.500 Euro. Bei neuen Eigentumswohnungen in Top-Lagen wird auch die 3.000-Euro-Schwelle überschritten. 

Einfamilienhäuser sind gefragt

Bei Einfamilienhäusern bis 250.000 Euro ist die Nachfrage weiterhin sehr hoch. Bei Preisklassen ab 400.000 Euro sinkt die Nachfrage wieder: "Ausgenommen entlang der Grenze zu Salzburg und Bayern. Hier werden deutlich höhere Preise bezahlt", betont der RE/MAX-Chef.

Das Innviertler Maklerunternehmen hat im Vorjahr 230 von 236 aufgenommenen Objekten im Wert von 33 Millionen Euro vermittelt.

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