Der Bezirk wuchs am "Miteinander"

Zahlreiche Ereignisse aus Wirtschaft, Politik und Kultur bereicherten 2017 das Leben im Bezirk Braunau.
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  • Foto: peppi/panthermedia.net
  • hochgeladen von Tamara Zopf

Das neue Jahr 2018 naht in schnellen Schritten. Also ist es endlich Zeit um ein Resümee zu ziehen.

BEZIRK (tazo). Zahlreiche Ereignisse haben den Bezirk Braunau in diesem Jahr geprägt - gute sowie leider auch schlechte. Allen voran die mehr als schreckliche Katastrophe in Frauschereck, die nicht nur einen ganzen Bezirk bewegt hat. "Besonders gefreut hat mich der Schulterschluss nach der Naturkatastrophe in Frauschereck. Eine großartige Feuerwehr hat durch ein schreckliches Unwetter so viel Leid erfahren. Gemeinsam ist es uns gelungen, eine Spendenaktion auf die Beine zu stellen, die großartig war. Dafür möchte ich mich recht herzlich bei allen Beteiligten bedanken. Auch unser Friedensbezirk Braunau – Projekt läuft bestens. Einige weiße Flecken werden 2018 mit einem Brotweg in Tarsdorf und mit einer Wallfahrerrast in St. Georgen am Fillmannsbach geschlossen", so Bezirkshauptmann Georg Wojak.

Auch wirtschaftlich ging es im Bezirk bestens voran. Die Wirtschaft boomt. Bei den Fachkräften herrscht sogar ein Mangel. "Die Unternehmerinnen und Unternehmer haben mit Herzblut, Verstand und Ausdauer wieder einmal mehr denn je gezeigt, welches Potential in der Region steckt. Besonders aber freut mich die Zusammenarbeit der großen und kleinen Betriebe. Somit haben wir einen enorm hohen Wertschöpfungsgrad in der Region, wo sich auch die Landwirtschaft wieder findet. Das ist für mich ein Zeichen des Miteinanders. Zusammenarbeit muss vor Neid stehen und das wurde im vergangenem Jahr wirklich gelebt", freut sich WKO Obmann Klemens Steidl. Weiters wünscht man sich die Zusammenarbeit von Bezirkshauptmannschaft und WKO stärker zu intensivieren und wenn notwendig auch entsprechende Aufklärungs- und Hinweisarbeit zu machen. "Persönlich aber wünsche ich mir, dass die wirtschaftliche Lage stabil und kalkulierbar bleibt. Auflagen etwas entschärft werden - vor allem dort wo es auch Sinn macht.", fährt Steidl fort.

Seitens der LEADER-Region Oberinnviertel-Mattigtal gibt es ebenfalls nur Positives zu verzeichnen. 2017 wurden gleich sechs große Projekte realisiert. "Mein Wunsch ist es daher, LEADER für alle greifbar zu machen – sodass viele Menschen mit guten Ideen zu uns kommen, um sich für die Umsetzung Ratschläge und finanzielle Unterstützung zu holen", erklärt Florian Reitsammer, Geschäftsführer der LEADER-Region Oberinnviertel Mattigtal. Mit zahlreichen Vereinsunterstützungen wie für die LegoLeague, Ein Weg zu Mehrweg, Harley Davidson Treffen, Montagsakademie, Heimatmuseum Braunau oder für das Kindermusical St. Radegund konnten sie eine wichtige Unterstützung für kleinere Vorhaben leisten. "Wir können alle einen Beitrag für eine bessere Welt leisten, für mehr Frieden und einen nachhaltigeren Umgang mit unserer Umwelt", so Reitsammer abschließend.

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