Berührende private Vorführung des Jägerstätter-Films „A Hidden Life“ in St. Radegund

Schauspielerin Valerie Pachner (r.) mit Jägerstätter-Tochter Maria Dammer.
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  • Schauspielerin Valerie Pachner (r.) mit Jägerstätter-Tochter Maria Dammer.
  • hochgeladen von Barbara Ebner

ST. RADEGUND. Bei den 72. Filmfestspielen in Cannes im Mai wurde er mit dem ökumenischen Filmpreis ausgezeichnet, am 4. Juni 2019 war er in St. Radegund für ein ausgewähltes Publikum vorab in einer privaten Vorführung zu sehen: Der Film „A Hidden Life“ von US-Starregisseur Terrence Malick, der Leben und Haltung des seligen Franz Jägerstätter und seiner Frau Franziska auf berührende Weise nachzeichnet.
 
Eine Filmvorführung der besonderen Art erlebten rund 60 Personen im Feuerwehrhaus in St. Radegund: Sie waren dabei, als Filmproduzent Josh Jeter das Drei-Stunden-Epos „A Hidden Life“ (dt. „Ein verborgenes Leben“) von Eegisseur Terrence Malick im Rahmen einer privaten Vorführung zeigte. Der deutsch-österreichisch besetzte Film über den seligen Franz Jägerstätter und seine Frau Franziska war am Sonntag, 19. Mai 2019, bei den 72. Filmfestspielen in Cannes unter großem Beifall präsentiert worden. In die österreichischen Kinos kommen wird der Film vermutlich im Spätherbst 2019 oder Anfang 2020.

Zur privaten Vorführung in Jägerstätters Heimat St. Radegund im Innviertel gekommen waren Jägerstätter-Tochter Maria Dammer, Enkel und Urenkel von Franz und Franziska Jägerstätter, Jägerstätter-Biografin Erna Putz, Elisabeth Jungmeier vom Jägerstätter-Beirat, der Leiter des Franz und Franziska Jägerstätter-Instituts (FFJI) an der KU Linz, Andreas Schmoller, Pastoralamtsdirektorin Gabriele Eder-Cakl, Pfarrer em. Josef Steinkellner und Bürgermeister Simon Sigl. Auch zahlreiche Interessierte aus den Gemeinden St. Radegund, Ostermiething, Tarsdorf und anderen Orten aus der Umgebung hatten sich eingefunden.

Eine Besonderheit war die Anwesenheit von Produzent Josh Jeter, der den Film zeigte, und Schauspielerin Valerie Pachner. Die in Wels geborene Pachner (31) verkörpert im Film Franziska Jägerstätter und beantwortete nach der privaten Vorführung geduldig die zahlreichen Fragen des Publikums.

Im Film wirken neben Valerie Pachner zahlreiche weitere heimische Schauspielgrößen mit, etwa Tobias Moretti (Pfarrer), Karl Markovics (Bürgermeister) und Sophie Rois. Die Rolle Franz Jägerstätters übernahm der deutsche Schauspieler August Diehl, der in Quentin Tarantinos Oscar-Film „Inglorious Basterds“ einen SS-Sturmbannführer mimte. Der im Februar 2019 verstorbene Bruno Ganz spielt einen NS-Richter. Gedreht wurde 2016 – damals noch unter dem Arbeitstitel „Radegund“ – in Südtirol, in den Filmstudios Babelsberg in Potsdam, in der ostsächsischen Kreisstadt Zittau und – im August 2016 –auch zwei Tage lang im Jägerstätter-Haus in St. Radegund.
 
Fotos: Diözese Linz/Fürlinger

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