Lehre in Braunau
1.158 Lehrlinge im Bezirk Braunau

In 393 Betrieben werden im Bezirk Braunau derzeit Lehrlinge in unterschiedlichen Bereichen ausgebildet.
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82 Jugendliche suchen derzeit einen Ausbildungsplatz. 161 Lehrstellen wären sofort verfügbar.

BEZIRK (kath). Mit Stand vom Juli 2019 gab es im Bezirk Braunau insgesamt 393 Betriebe, in denen insgesamt 1.158 Lehrlinge ausgebildet wurden. Beim AMS Braunau waren mit Ende August dieses Jahres 82 Jugendliche als Lehrstellen suchend gemeldet. "Dem gegenüber standen 161 sofort verfügbare Lehrstellen und zusätzlich 120 Lehrstellen, die bereits für 2020 gemeldet sind", berichtet Walter Moser, Leiter des Arbeitsmarktservice (AMS) Braunau. Die meisten freien Lehrplätze sind im Produktionsbereich verfügbar. So fehlen derzeit Mechaniker, Elektriker, Installateure und Schweißer. Auch in den Sparten Bau, Handel, Werkzeugbau, Schlosser und Friseure sowie nach wie vor im Gastronomiebereich fehlt der Nachwuchs. "Es gibt ganz allgemein mehr offene Lehrstellen im Bezirk, als Lehrlinge zur Verfügung stehen. Es gibt in keinem Bereich zu viele Lehrlinge", weiß Klemens Steidl, Obmann der Wirtschaftskammer (WKO) Braunau.

Beliebte Lehrstellen

"Bei den Mädels sind immer noch Ausbildungen im Büro, Handel und als Friseurinnen am beliebtesten", so Moser. Mädchen interessieren sich laut ihm aber auch immer mehr für eine Ausbildung in Kunststoffberufen oder als Lagerlogistikerin. Jungs entscheiden sich meist für eine Ausbildung als Metalltechniker beziehungsweise Kfz-Mechaniker. Passen der Lehrling und auch die Lehrstelle, scheitert das Zustandekommen eines Arbeitverhältnisses aber doch noch hin und wieder. "Meist liegt es an geografischen Distanzen und schlechten Verkehrsverbindungen. Es kommt natürlich auch vor, dass Betriebe von Bewerbern nicht überzeugt sind oder Bewerber von Betrieben nicht begeistert", weiß der AMS-Leiter. Im Bezirk ist die Zahl der Lehrlinge im Vergleich zum Vorjahr um drei Prozent gestiegen – von 388 im Juli 2018 auf 398 im Juli dieses Jahres. "Bei den Lehrlingen ist die Tendenz zu einer dualen Ausbildung, sprich Lehre mit Berufsreifeprüfung, gestiegen", berichtet WKO-Obmann Steidl. Unabhängig von der Größe eines Unternehmens werde im Bezirk eine hochwertige Ausbildung angeboten: "Im Bereich der Lehrlingsausbildung haben wir in den Betrieben ein sehr hohes Qualitätsmanagement", so Steidl. Um Auszubildende zu gewinnen, lassen sich Unternehmen auch immer wieder Zuckerl für den Nachwuchs einfallen. So werden etwa Firmenevents veranstaltet, ein Teil der Führerscheinkosten wird übernommen oder es gibt finanzielle Boni für besondere Leistungen wie etwa ein erfolgreiches Berufsschuljahr.

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