LESERBRIEF
Babyschwäne ertrinken hilflos

Leserbrief über Tierdramen, die sich bei einer privaten Kraftwerkanlage in Braunau abspielen

„Wir Tierfreunde aus Braunau mussten wieder Zeugen eines grausamen Todeskampfes werden und versuchen nun auch durch diese Zeilen den Besitzer des "Kleinkraftwerks" beziehungsweise Besitzer der Wehranlage, an der sich regelrechte Dramen abspielen, aufzurütteln. Da die Schwaneneltern jedes Jahr in diesem Bereich an der Enknach ihr Nest haben und ausbrüten, führen die Futtersuche und das „Schwimmenlernen“ zwangsläufig immer in Richtung dieser für sie gefährlichen Anlage.

Schon letztes Jahr ertranken Schwanenküken, weil sie zu klein und zu schwach waren, dem starken Sog zu entkommen. Manchmal waren Tierfreunde in der Nähe und konnten das eine oder andere Küken mit einem Kescher herausfischen, aber es sind halt nicht immer hilfsbereite Menschen in der Nähe und letzten Endes hat keines überlebt. Auch heuer überlebte kein einziges und am 12. Juni 2020 spielte sich vor Zeugen ein regelrechtes Tierdrama ab.

Das letzte noch lebende Schwanenbaby geriet in den Sog, die Elternschwäne versuchten verzweifelt, es zu retten, und auch Menschen versuchten alles, um zu helfen – leider ohne Erfolg. Nun ist auch das letzte Küken tot und das nur, weil diese Anlage für die Jungtiere eine Todesfalle darstellt. Eine Tierfreundin hatte mit Hilfe eines Tierfreunds schon eine Barriere angebracht, um weitere Dramen zu verhindern. Aber nach wenigen Tagen wurde diese vom Eigentümer entfernt. Sind ihm die Tiere egal? Dabei wäre es kein großer Aufwand, diese Todesfalle zu entschärfen.

Die Stadtgemeinde wurde auch in Kenntnis gesetzt und hat zugesagt an die zuständige Behörde, die Bezirkshauptmannschaft Braunau, heranzutreten. Wir Tierfreunde wissen aber, dass die Mühlen der Bürokratie langsam mahlen und auch, dass die Gesetze nicht besonders tierfreundlich sind. Wir hoffen daher natürlich, dass mit dem Eigentümer des Kraftwerks eine unbürokratische Einigung erzielt werden kann. Kein Mensch mit Herz kann doch wollen, dass unschuldige Lebewesen so grausam umkommen.“

Leserbrief von Andrea S. aus Braunau

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