Bauernmarkt Mauerkirchen
Bauernmarkt Mauerkirchen: „Es läuft“

Der Bauernmarkt in Mauerkirchen ist beliebt.
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Seit nunmehr 13 Jahren gibt es den Bauernmarkt in der Marktgemeinde.

MAUERKIRCHEN (ach). Zeitig aufstehen heißt es jeden Donnerstag für die acht Standler des örtlichen Bauernmarktes. Der ganzjährig geöffnete Markt auf dem Parkplatz hinter dem Sparmarkt bietet jeden Donnerstag von 8.30 Uhr bis 12.00 Uhr regionale und saisonale Produkte an.

Die Gründung des Bauernmarkts im Jahr 2007 geht auf die Gesunde Gemeinde zurück. Von Beginn an war Arbeitskreisleiter Walter Haid in Zusammenarbeit mit der Gemeinde für die Organisation des Marktes zuständig. Mit 1. Jänner dieses Jahres übergab Haid die Marktleitung an Langzeit-Standler-Kollegen Alois Finsterer. „Die Nachfrage nach regionalen Produkten steigt. Die Leute wollen wissen, wo die Lebensmittel herkommen. Es läuft“, freut sich Alois Finsterer, der weiterhin auf die Unterstützung von Walter Haid zählen kann.

Gemüsestandler gesucht

Viele Lebensmittel des täglichen Gebrauchs mit Ausnahme von Gemüse sind derzeit am Markt erhältlich. „Ein Gemüsestandler fehlt“, sind sich Gemeinde und Marktstandler einig. Man ist auf der Suche und hofft auf ein baldiges Schließen dieser Lücke.

Das Marktleben wird zelebriert, die meisten Standler sind von Anfang an dabei. Die Menschen kommen nicht nur zum Einkaufen, sondern auch wegen des gemütlichen Beisammenseins. Bei Getränken – im Winter gibt es auch Metglühwein – und dem einen oder anderen Schmankerl sitzt man zusammen, tauscht sich aus oder plaudert einfach nur nett miteinander. „Der Bauernmarkt ist fixer Bestandteil des Gemeindelebens. Die Ergänzung zum regionalen Handel ist auch gesellschaftlich eine Bereicherung“, erklärt Bürgermeister Horst Gerner, der jeden Donnerstag selber am Bauernmarkt vorbeischaut.

Vielfältiges Angebot

Die Lebensmittel der Direkterzeuger sind bei den Einheimischen und Bürgern der umliegenden Gemeinden (Moosbach, Treubach, Uttendorf, Burgkirchen) gefragt.

Frisches Fleisch und feine Wurstwaren vom Bio-Weiderind bekommt man bei Stephan Schwarzmayr aus Eggelsberg. Die rund 70 Stück Simmentaler Fleckvieh – eine alte und robuste Rasse aus der Schweiz – werden vorwiegend mit Gras und Heu gefüttert und dürfen viel auf die Weide.

Die prämierten Produkte vom Schwein des Genussladens Finsterer aus Weng sind weithin bekannt. Aufgrund der steigenden Nachfrage ist es geplant, den Schweinebestand aufzustocken.

Köstlicher heimischer Fisch ist beim „Stangl-Fisch“ aus Wildenau erhältlich. In seinem Fischteich tummeln sich Saiblinge, Forellen und Lachsforellen, welche im Alter von ein bis zwei Jahren frisch oder geräuchert – die schöne, goldene Farbe entsteht durch Räuchern über Buchenholz - angeboten werden. „Der Fisch ist einfach zum Kochen. Das ist nicht kompliziert“, weiß Franz Stangl.

Im Stand der Gesunden Gemeinde ist Walter Haid anzutreffen. Er bietet Käse und seit neuestem Hochprozentiges wie Korn und Obstler an.
Beim Imker Ferdinand Hintermaier aus Saiga Hans gibt es Produkte von der Biene. Sein Bestand in unmittelbarer Nähe von Wiesen und Wäldern fasst 80 Stöcke. Aus dem Ertrag entstehen Blütenhonig, Blütenpollenhonig, Cremehonig und Waldhonig als auch weitere Produkte wie Propolis, kunstvoll gefertigte Kerzen, Honiglikör und Metwein.

Wer dem süßen Leben frönt ist bei Regina Spitzwieser gut aufgehoben. Sie bäckt herrliche Mehlspeisen und Schmalzgebackenes. Auch die Familie Pollhammer aus Aspach bietet jede zweite Woche köstliche Kuchen sowie Brot an.

Ergänzend zu den Lebensmitteln gibt es bei Renate Mischur aus dem bayerischen Pocking Körbe, Taschen, Wolle und Handgestricktes.

Standler

Produkte vom Bio-Weiderind: Stephan Schwarzmayr/Eggelsberg
Produkte vom Schwein: Genussladen Finsterer/Weng
Saibling, Forelle und Lachsforelle: Franz Stangl/Wildenau
Honig, Kerzen, Honiglikör, Metwein, Gebäck vom Sailer: Ferdinand Hintermaier/Saiga Hans
Käse und Hochprozentiges: Gesunde Gemeinde Mauerkirchen/Walter Haid
Mehlspeis: Regina Spitzwieser/Mauerkirchen
Körbe, Taschen, Wolle und Stricksachen: Renate Mischur aus Pocking (Bayern)
Brot und Mehlspeis: Jede 2. Woche Familie Pollhammer/Aspach

Autor:

Elke Grumbach aus Braunau

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