Bezirksseniorenzentrum in Eggelsberg: Tag der offenen Tür und Eröffnungsfeier im September

Bezirkshauptmann Georg Wojak und Geschäftsführerin des Sozialhilfeverbands Karin Altmüller in einem der 80 Zimmer.
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  • Bezirkshauptmann Georg Wojak und Geschäftsführerin des Sozialhilfeverbands Karin Altmüller in einem der 80 Zimmer.
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EGGELSBERG (gwz). Bereits am 25. April konnten heuer die ersten Bewohner in das frisch erbaute Bezirksseniorenheim einziehen. Der Bau hatte im Frühjahr 2016 begonnen, nun erstrahlen die Innenräume in fröhlichen, warmen Farben. Eines der drei Stockwerke im Heim ist bereits vollständig belegt.

Tag der offenen Tür & Eröffnungsfeier

Um der Öffentlichkeit unter anderem die 80 großzügigen Zimmer, die von Künstler Ebner Heinz gestalteten und bemalten Wände oder den Eggelsberger Friedenswürfel zu zeigen, finden am 15. September ab 11 Uhr ein Tag der offenen Tür und die offizielle Eröffnungsfeier statt. Karin Altmüller, Geschäftsführerin des Sozialhilfeverbands (SHV) und Bezirkshauptmann und SHV-Obmann Georg Wojak freuen sich auf zahlreiche Besucher. Die Begrüßung erfolgt an dem Tag durch Wojak selbst. Bei der Veranstaltung wird für das leibliche Wohl gesorgt, die Musikkapelle Eggelsberg und die Chöre der Volksschule sowie der Neuen Musikmittelschule sind für musikalische Unterhaltung vor Ort. Pfarrer Markus Klepsa wird an dem Tag das Bezirksseniorenzentrum segnen. Es gibt auch Gruppenführungen durchs Haus.

Streichelzoo

Ein besonderes Highlight am Tag der offenen Tür stellt der Streichelzoo des Kleintierzuchtvereins Eggelsberg dar. Der Zweck der Veranstaltung dient unter anderem dazu, den Leuten die Angst vorm Heim zu nehmen.

Kurzzeitpflege & Tagesbetreuung

Um sich einen noch genauereren Eindruck vom Pflegealltag machen zu können, bietet das Seniorenzentrum Schnuppertage an. Anders als einen Daueraufenthalt im Heim gibt es auch Tagesbetreuungen, die den pflegenden Angehörigen als Auszeit dienen können. Falls ein Tag zu kurz ist, oder bei der Familie vielleicht ein Urlaub ansteht, gibt es auch die Möglichkeit zu einer mehrtägigen oder gar mehrwöchigen Kurzzeitpflege. Die Dauer kann von wenigen Tagen bis hin zu maximal drei Monaten gehen. Es empfiehlt sich, diesen Aufenthalt rechtzeitig zu buchen, da die Nachfrage sehr hoch ist. Die Kurzzeitpflege ist, wie auch die Tagesbetreuung, selbst zu finanzieren.

"Pfleger sind unser Rückrat"

"Wir sind sehr bemüht, dass wir für unsere Pflegenden sorgen. Sie sollen in Würde altern und eine liebevolle Betreuung genießen können" so Wojak. Er betont auch, wie zufrieden die Bewohner im neuen Heim sind. Viel schwieriger sei es hingegen, die Angehörigen zu überzeugen. Diese seien oft sehr kritisch gegenüber dem Pflegepersonal. Altmüller spricht von anonymer Kritik, die es schwer macht, Verbesserungen vorzunehmen.
Der Pflegepersonalstand ist derzeit noch in der Aufbauphase. Aktuell arbeiten 28 fix angestellte Mitarbeiter im Bezirksseniorenzentrum. Altmüller erklärt, dass es sich als große Herausforderung erweist, Personal zu finden. Die Kurse zur Ausbildung kommen teilweise gar nicht mehr zustande, weil sich nicht genügend Leute anmelden. Spätestens bei der Pensionistenwelle im Jahr 2020 wird es schwierig.

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