Umfahrung Munderfing-Mattighofen
Dritter Abschnitt „Stallhofen-Schalchen" ist bewilligt

Das Landesverwaltungsgericht OÖ hat die straßenrechtliche Bewilligung für den letzten Teil der „Umfahrung Munderfing-Mattighofen“ bestätigt.

BEZIRK BRAUNAU. Rund um das Umfahrungs-Projekt wurden in der Vergangenheit bereits mehrfach Verfahren beim Landesverwaltungsgericht anhängig gemacht, so etwa im Bereich der straßenrechtlichen, wasserrechtlichen oder naturschutzrechtlichen Bewilligung. Aber auch betreffend Enteignungen. Im aktuellen Fall war die straßenrechtliche Bewilligung für das Baulos "Umfahrung Mattighofen-Munderfing Abschnitt 3 – Stallhofen-Schalchen“ Gegenstand des Verfahrens.

Beschwerden „unbegründet“

Mit Bescheid der Oö. Landesregierung wurde dem eingereichten Ansuchen auf Erteilung der straßenrechtlichen Baubewilligung für den dritten Abschnitt nach einem behördlichen Verfahren und unter Beiziehung von Sachverständigen die Bewilligung erteilt.
Gegen diesen Bescheid erhoben die Gemeinde Schalchen, die Oö. Umweltanwaltschaft und mehrere betroffene Liegenschaftseigentümer Beschwerde an das Landesverwaltungsgericht. Dieses kam auf Basis der Verfahrensunterlagen und öffentlicher Verhandlungen und unter Beiziehung von Sachverständigen aus den Bereichen Lärmschutz, Straßenbautechnik, Verkehr, Luftreinhaltetechnik, Lärmtechnik und Medizin, zum Ergebnis, dass die Beschwerden als unbegründet abzuweisen sind.

Mit der Realisierung des „Abschnitts 3 – Stallhofen-Schalchen“ wird der dritte und letzte Bauabschnitt des Gesamtprojektes der Umfahrung Mattighofen-Munderfing umgesetzt. "Ich freue mich über die Entscheidung des Landesverwaltungsgerichts. Damit liegt eine weitere wichtige Voraussetzung zur Umsetzung der dringend notwendigen Umfahrung vor", so Infrastruktur-Landesrat Günther Steinkellner.

Wie es weitergeht

"Nachdem der erste Abschnitt "Umfahrung Munderfing" bereits 2017 für den Verkehr freigegeben wurde, kann nun neben der bereits laufenden Grundeinlöse für den zweiten Bauabschnitt "Munderfing-Stallhofen" auch die Grundeinlöse für den dritten Abschnitt "Stallhofen-Schalchen" weitergeführt werden. Nach Erlangen des vollständigen Grundbesitzes kann der wasserrechtliche Bescheid seitens der Behörde erlassen werden. Dann liegen sämtliche materienrechtlichen Bewilligungen vor und die Umfahrung kann endlich weitergebaut werden", so der Landesrat.


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