Ein Job mit Herz und Zukunftsperspektiven

Die Bewohner im Bezirksseniorenzentrum in Braunau fühlen sich sichtlich wohl. 
Margarethe Altenbuchner, Fachsozialbetreuerin für Altenarbeit (FSBA) Maria Wolfgruber, Stephana Probst, Christina Auzinger (FSBA) und Wilhelm Böhm (v.l.n.r.).
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  • Die Bewohner im Bezirksseniorenzentrum in Braunau fühlen sich sichtlich wohl.
    Margarethe Altenbuchner, Fachsozialbetreuerin für Altenarbeit (FSBA) Maria Wolfgruber, Stephana Probst, Christina Auzinger (FSBA) und Wilhelm Böhm (v.l.n.r.).
  • Foto: BRS
  • hochgeladen von Katharina Bernbacher

Füreinander dasein und den zumeist letzten Lebensabschnitt angenehm gestalten: Das sind die Aufgaben von Fachsozialbetreuern für Altenarbeit.

BRAUNAU (kath). "Es kommt so viel Dankbarkeit zurück", schwärmt Fachsozialbetreuerin für Altenarbeit (FSBA) Christine Auzinger. Seit 21 Jahren arbeitet sie im Pflegebereich und hat ihre Entscheidung bislang nie bereut. 

Aus Zufall wurde Leidenschaft

Christine Auzinger und ihre Kollegin Maria Wolfgruber sind seit vielen Jahren im Bezirksseniorenzentrum in Braunau tätig. Beide haben die Ausbildung zum Fachsozialbetreuer für Altenarbeit eher per Zufall für sich entdeckt. "Ich bin zufällig auf den Job gekommen. Ursprünglich wollte ich nach dem Abschluss der HBLA weiterlernen und Logopädie studieren. Ich musste für die Aufnahme zum Studium aber ein Jahr warten. Als ich einen Ferialjob in einem Seniorenzentrum begonnen habe, war für mich schnell klar: Das ist es", berichtet Wolfgruber. Seit 36 Jahren übt sie diesen Beruf bereits aus und ist noch immer begeistert, wenn sie davon berichtet. Auch ihre Kollegin wollte "nur" ein freiwilliges soziales Jahr in einem Seniorenzentrum absolvieren. Das ist mittlerweile mehr als 20 Jahre her und auch sie ist geblieben. "Für mich ist vor allem wichtig, dass ich mich wohlfühle in meinem Job. Das ist hier, an meinem Arbeitsplatz, der Fall", so Auzinger. 
In der Gesellschaft herrscht großteils noch ein sehr veraltetes und unrealistisches Bild von Seniorenzentren und der Arbeit von FSBAs. "Am besten ist, man kommt einfach mal bei uns im Bezirksseniorenzentrum in Braunau vorbei und schaut sich alles an. Es können auch gerne jederzeit Schnuppertage vereinbart werden", erzählt Karin Altmüller, Geschäftsführerin des Sozialhilfeverbands (SHV) im Bezirk Braunau. 

Basteln, Singen und da sein

Die Hauptaufgabe von FSBAs besteht darin, den letzten Lebensabschnitt für die Bewohner so lebenswert wie möglich zu gestalten. "Pflege und Betreuung stehen bei uns natürlich im Vordergrund", so Altmüller. Da wird gebastelt, gesungen, geplaudert, um nur einige wenige der Aktivitäten zu nennen. "Bei uns ist eigentlich jede Woche was los", lacht Heimleiterin Anneliese Mertelseder. Über die wichtigsten Eigenschaften im Bereich der Pflege sind sich alle vier Damen einig: Es braucht vor allem Humor, Geduld und auch Verständnis. "Verständnis braucht es vor allem für gewisse Krankheitsbilder, wie etwa Demenz. Aber das, was von den Bewohnern zurückkommt, ist unbezahlbar und entschädigt für die kleinen Herausforderungen, mit denen wir konfrontiert werden", schwärmt Auzinger. 
Doch nicht nur die "Beschäftigung" der Bewohner spielt eine große Rolle: "Vielen Senioren genügt es bereits, wenn sie wissen, dass jemand da ist. Auch an schlechten Tagen", berichten die FSBAs. 
Ein weitere Pluspunkt für Mitarbeiter in den Bezirksseniorenzentren im Bezirk sind die freiwählbaren Arbeitsstunden. Nicht nur auf die Bewohner, auch auf die Mitarbeiter wird sehr viel Rücksicht genommen.
Viele Mitarbeiter üben ihre FSBA-Arbeit in Teilzeit aus, was vor allem für Beschäftigte mit Kindern von Vorteil ist. „Nicht nur auf die Bewohner, auch auf die Mitarbeiter wird sehr viel Rücksicht genommen“, berichten Auzinger und Wolfgruber und loben die tolle Zusammenarbeit mit den Führungskräften.

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