Ein Ohr für Kinder

Die Leiterin der Kinder- und Jugendhilfe Anita Gruber (hinten links) mit den vier Schulsozialarbeiterinnen im Bezirk.
  • Die Leiterin der Kinder- und Jugendhilfe Anita Gruber (hinten links) mit den vier Schulsozialarbeiterinnen im Bezirk.
  • Foto: BH Braunau
  • hochgeladen von Lisa Penz

BRAUNAU (penz). Wenn ein Kind Konflikte in der Schule hat, unter der Trennung der Eltern leidet oder durch andere Probleme belastet ist, dann ist SuSA der richtige Ansprechpartner. SuSA, ein präventives Angebot der Kinder- und Jugendhilfe, ist das Kürzel für Schule und Sozialarbeit. Haben Kinder Sorgen, wirkt sich dies oftmals auf ihr Verhalten aus.

Schulsozialarbeiter stehen dann sowohl für Schüler, Lehrer als auch Eltern mit Rat und Tat zur Seite. "Wir bieten Beratungsgespräche mit den Kindern an. Grundsätzlich sind diese Gespräche vertraulich. Wenn nötig, werden auch die Eltern fallweise eingebunden", erklärt Schulsozialarbeiterin Veronika Hohmann-Kurzenkirchner und Anita Gruber, leitende Referentin der Kinder- und Jugendhilfe in der Bezirkshauptmannschaft Braunau, ergänzt: "Das Wohl der Kinder steht im Vordergrund. Dazu zählt auch, ein gesundes Selbstvertrauen aufzubauen. Wir versuchen die Schüler zu stärken, indem sie über ihre Probleme sprechen können und gemeinsam Lösungen für diese erarbeitet werden. Das Angebot ist freiwillig und kostenlos." Stationiert ist SuSA in 14 Schulen im Bezirk: acht Neuen Mittelschulen und sechs Volksschulen. 799 Kinder wurden voriges Jahr betreut. SuSA ist aber nur ein Projekt von vielen der Kinder- und Jugendhilfe.

Bezirkshauptmann Georg Wojak zeigt die Vielfältigkeit der Abteilung auf: „Das Wohl von Kindern und Jugendlichen steht im Mittelpunkt. Allein im Bezirk haben wir 2018 dafür rund 7,5 Millionen Euro vorgesehen, um auch benachteiligte Kinder bestmöglich zu fördern und zu unterstützen. Das Leistungsspektrum reicht von individueller Beratung in Erziehungsfragen über Familienbetreuung bis hin zu Unterhaltsvorschuss. Aber es werden auch Pflegeeltern vermittelt, schwierige Jugendliche in Heimen betreut und Unterstützung bei den Erziehungsaufgaben angeboten. Wir hoffen, mit geeigneten Maßnahmen rechtzeitig die Weichen in eine positive Richtung bei der Entwicklung Jugendlicher stellen zu können. Unsere Mitarbeiter haben die erforderliche Ausbildung und leisten ihr Bestes."

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