Etappenerfolg für ehemalige Besitzerin: Hitler-Haus soll deutlich mehr wert sein

BRAUNAU. Die Enteignung der ehemaligen Eigentümerin des Geburtshauses von Adolf Hitler in Braunau könnte die Republik nun doch teurer kommen, als geplant. Die Braunauerin hatte gegen die Höhe des Schadensersatzes geklagt. Ein vom Gericht bestellter Gutachter kommt nun zu dem Schluss, dass das Haus deutlich mehr wert ist, als bisher angenommen, heißt es in Medienberichten.

Seit gut eineinhalb Jahren ist das Gebäude im Besitz der Republik Österreich. Möglich wurde das erst durch ein eigens erlassenes Gesetz. Die Eigentümerin erhielt 310.000 Euro. Diese Summe war der Frau, die zuvor das Enteignungsgesetz erfolglos bekämpft hatte, zu wenig. Sie zog vor Gericht. Diesmal mit mehr Erfolg.

Denn ein vom Landesgericht Ried bestellter Gutachter meint, dass die Liegenschaft bis zu 1,5 Millionen Euro wert sei. Selbst ohne Rücksicht auf die besondere Geschichte des Hauses, beziffert er den Wert noch immer mit 800.000 Euro.

Die Differenz zu dem Gutachten, das die Basis für die Entschädigungszahlung lieferte, erklärt der Sachverständige damit, dass dort die Bausubstanz deutlich schlechter eingestuft worden sein. Das Gutachten wird nun an den weiteren Verhandlungstagen erörtert werden. Das Landesgericht Ried ist in dem Zivilrechtsverfahren die erste Instanz.

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