Gemeinderatssitzung Braunau
Fahrplanänderung und neuer Straßenname in Braunau

Bei der Gemeinderatssitzung wurde unter anderem auch über den neuen "Gendarmerieweg" abgestimmt.
  • Bei der Gemeinderatssitzung wurde unter anderem auch über den neuen "Gendarmerieweg" abgestimmt.
  • Foto: Gendarmerieposten Braunau im Dienste der Bürger
  • hochgeladen von Katharina Bernbacher

BRAUNAU. Am 18. Oktober fand im Veranstaltungszentrum Braunau die Gemeinderatssitzung statt. Neben diversen Anträgen des Finanzausschusses, sowie Anträgen des Planungsausschusses zu Umwidmungen, ging es auch um eine Straßenbenennung und dem Beschluss eines geänderten Fahrplanes für Braunau. 

Neuer Straßenname

Aufgrund des nahenden Jubiläums der Gendarmerie, plädierte die FPÖ-Fraktion, insbesondere Hubert Esterbauer, für eine Straßenbenennung. Der Verbindungsweg zwischen Mühlengasse und Palmpark (hinter der Bürgerspitalskirche) soll zukünftig  "Gendarmerieweg" heißen. Der Antrag wurde mehrheitlich angenommen. Die Grünen-Fraktion enthielt sich der Stimme. 

Auch über eine 30km/h Geschwindigkeitsbeschränkung für den Straßenzug Konrad Meindl Straße von der Einmündung Salzburger Straße bis zur Einmündung Zürnstraße, wurde einheitlich abgestimmt. 

Verbesserung des öffentlichen Verkehrs

Ein weiterer Punkt der Tagesordnung bestand aus dem Antrag, einer Optimierung des öffentlichen Verkehrs in Braunau. Der Antrag lautete, dass der Gemeinderat Braunau die OÖ Landesregierung als Besteller und die ÖBB als ausführender Dienstleister auffordert, in den Morgenstunden einen halbstündigen und ab 8 Uhr einen durchgehenden stündlichen Takt zwischen Braunau-Neumarkt/ W.- Salzburg anzubieten. 
"Zwar wurde der Fahrplan erst vor Kurzem geändert, doch wurde dadurch die Situation eher verschlechtert", so Vizebürgermeister Christian Schilcher. Das größte Problem bestehe vor allem in den Verspätungen, welche aufgrund der Verzögerungen durch die Westbahn verursacht werden. Durch diese Verspätungen im Fahrplan, verschieben sich alle weiteren Züge und für Zugfahrende ist es teilweise unmöglich, ihre Anschlusszüge rechtzeitig zu erreichen. Auch die Kombination mehrerer öffentlicher Verkehrsmittel, wie etwa Zug und anschließend Bus, gehören Fahrplanmäßig dringend optimiert. 
Die Grünen warfen ein, dass eine erhöhte Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel das Klima schütze. Dafür sei es aber dringend notwendig, den öffentlichen Verkehr attraktiver zu gestalten, indem man die Ticketpreise senkt und gewisse Vergünstigungen anbietet. 

Bestattung Sporer 

Auch ein Antrag des Bestattungsinstitutes "Sporer" wurde in der Gemeinderatssitzung besprochen. Der Plan des Bestatters ist die Erbauung einer Aufbahrungshalle. Derzeit liegt der Antrag beim Land Oberösterreich zur Prüfung vor.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen