Feuerwehr Großübung in der Volksschule Hochburg-Ach

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Wo: Volksschule, Lindenstraße 5, 5122 Hochburg-Ach auf Karte anzeigen

Am Samstag, den 28.04.2018 führte die FF Hochburg eine Alarmstufe 2 Übung in der VS Hochburg-Ach durch.

Das Ausgangszenario der Übung war, dass ein Elektriker im Dachboden der Schule bei Wartungsarbeiten an der WAS-Anlage einen Kurzschluss verursachte. Infolge dadurch kam es im Heizungsraum der Schule, in dem zur gleichen Zeit 2 Installateure arbeiteten, zu mehreren kleineren Explosionen und einem dadurch entstehenden Brand. Außerdem geriet dadurch ein Teil des Dachstuhles in Brand. Die 2 Installateure wurden durch die Explosionen erheblich verletzt und konnten wegen der starken Rauchentwicklung das Gebäude nicht mehr verlassen. Ein Nachbar bemerkte den Rauch am Schulgebäude und alarmierte die Feuerwehr. Dies war der Startbeginn der Übung.

Geplant von FA Dr. Stefan Refle, BI Lorenz Steiner und BI Thomas Gruber waren die Übungsziele

• Die Kommunikation und Koordination der verschiedenen Einsatzkräfte,
• das Aufstellen der Fahrzeuge bei beengten Verhältnissen und
• die Erprobung der Wasserversorgung unter Volllast

Nach Eintreffen der Einsatzkräfte und der Lageerkundung durch Einsatzleiter HBI Martin Wilske, ließ dieser die Alarmstufe 2 auslösen.
Der Einsatz wurde in zwei Einsatzabschnitte aufgeteilt- Personenrettung und Außenangriff.
Die Personenrettung erfolgte aufgrund der Rauchentwicklung unter schwerem Atemschutz. Besonders herausfordernd war die Rettung des Elektrikers. Dieser war durch die Schwere des Unfalls bewusstlos und musste mit Hilfe eines Spineboards aus dem Dachboden in Sicherheit gebracht werden. Allein dafür war der Einsatz einer ganzen Löschgruppe erforderlich.
Ein umfassender Angriff von außen, mit handgeführten Rohren und einem Wasserwerfer wurde unterstützt vom Teleskopmast der Feuerwehr Burghausen. Damit konnte der Dachstuhlbrand schnell unter Kontrolle gebracht werden.
Ca. 1 Stunde nach Alarmierung konnte die letzte Person an das Rote Kreuz übergeben werden. Insgesamt nahmen an der Übung 14 Fahrzeuge der Feuerwehren Hochburg, Ach, Gilgenberg, Geretsberg, Überackern, St. Radegund, Tarsdorf und Burghausen mit 131 Mann/Frauen teil. Weiters waren 2 Fahrzeuge des Roten Kreuzes mit 6 Mann/Frau, eine Ärztin des hausärztlichen Notdienstes (HÄND) und die Polizei mit einem Fahrzeug beteiligt. Als Übungsbeobachter war OAW Gerhard Schrottshammer von der FF Überackern vor Ort.
Neben Bezirksfeuerwehrkommandant Josef Kaiser und Bürgermeister Johann Reschenhofer beobachteten auch zahlreiche Gemeindebürger interessiert das Geschehen.
Im Anschluss an die Übung wurden alle Kameraden und Kameradinnen ins Feuerwehrhaus der FF Hochburg zu einer Jause und einer anschließenden Nachbesprechung eingeladen. Insgesamt wurde die Organisation und Durchführung dieser anspruchsvollen Übung von allen Teilnehmern sehr positiv bewertet.
Die Feuerwehr Hochburg bedankt sich beim Roten Kreuz, der Ärztin, der Polizei und allen beteiligten Feuerwehren für die gute Zusammenarbeit sowie bei den drei Patientendarstellern für die Teilnahme an der Übung. Ein großer Dank gilt auch den Schminkerinnen vom Roten Kreuz für das Schminken der realistisch aussehenden Verletzungen der Statisten.

Text: FF Hochburg
Fotos: OAW Günter Patsch, AFKDO Wildshut

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