Lengau und Straßwalchen tun sich zusammen
Forderung nach Gesamtkonzept gegen drohende Transitlawine

LAbg. Bgm. Erich Rippl und Bgm. Tanja Kreer bei der Pressekonferenz in Lengau.
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LENGAU (ebba). Mit Ende Jänner sollte in Salzburg auf der B156 ab Lamprechtshausen ein Lkw-Transitverbot in Kraft treten – unweit von der Grenze zum Bezirk Braunau entfernt. Salzburg will damit den aus Deutschland kommenden Mautflüchtlingen Richtung A1 mittels Fahrverbot einen Riegel vorschieben.

Vor kurzem wurde bekannt, dass das Transitverbot nun doch erst im März in Kraft treten werde. Zwischen den Bundesländern Salzburg und OÖ, vertreten durch die jeweiligen Landesräte Stefan Schnöll und Günther Steinkellner, soll es noch Gespräche geben. Steinkellner kündigte indes ein „Mobilitätspaket“ für die Grenzregion an.

Verschiebung des Problems

Der Lengauer Bürgermeister und Landtagsabgeordnete Erich Rippl befürchtet, dass sich bei einem Transitverbot auf der B156 der Ausweichverkehr auf die B147, L505 und L508 durch das Mattigtal verlagern und die Belastung hier massiv zunehmen werde. Seine Gemeinde wäre betroffen. Aber auch die seiner Salzburger Amtskollegin Tanja Kreer, Bürgermeisterin von Straßwalchen. „Der Transitverkehr würde dann weiter durch unsere Gemeinde und Richtung Eugendorf steuern, um dort endlich wieder auf eine Autobahn zu gelangen. Ich habe vollstes Verständnis für die Lamprechtshausener. Aber ich befürchte doch, dass der Verkehr damit nur umgelegt wird.“

Gemeinsam teilten Rippl und Kreer bei einer Pressekonferenz am 6. Februar ihre Forderungen an die Oberösterreichische und die Salzburger Landesregierung mit. „Wir beharren auf eine Verkehrszählung, vor und nach Einführung des Lkw-Transitverbotes, um Vergleichszahlen zu haben.“

Gesamtkonzept anstatt Insellösungen

Rippl und Kreer sind sich einig, dass dringend Maßnahmen gesetzt werden müssen, um die Verlagerung des Verkehrs zu verhindern. „Es braucht ein länderübergreifendes Gesamtkonzept. Auch Bayern muss eingebunden werden. Der internationale Lkw-Transit, der über Simbach anrollt, muss per Verordnung gestoppt werden. Der Transit soll auf der Autobahn bleiben“, betont Rippl.

Kreer: „Mit Insellösungen kommen wir jedenfalls nicht weit. Meiner Ansicht nach, wird man an einem flächendeckenden Lkw-Maut-System für unsere Landesstraßen nicht vorbei kommen!“

LAbg. Bgm. Erich Rippl und Bgm. Tanja Kreer bei der Pressekonferenz in Lengau.

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