Erschwerte Einreise nach Deutschland
Grenzkontrollen zu Österreich

Ab 24. Oktober, 00.00 Uhr, verschärft Deutschland die Einreisebeschränkungen.
  • Ab 24. Oktober, 00.00 Uhr, verschärft Deutschland die Einreisebeschränkungen.
  • Foto: manae/panthermedia net
  • hochgeladen von Katharina Bernbacher

BEZIRK BRAUNAU. Aufgrund der steigenden Corona-Infektionszahlen schließt Deutschland ab 24. Oktober Mitternacht die Grenzen zu Österreich. Laut Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten müssen Reisende aus diesen Bundesländern bei der Einreise nach Deutschland einen negativen COVID-19 Test vorweisen, der nicht älter als 48 Stunden sein darf, um nicht eine verpflichtende 14-tägige Quarantäne anzutreten. "Es darf empfohlen werden, sich über die jeweils gültigen Bestimmungen im Zielbundesland zu informieren", heißt es in der Aussendung. Ab Samstag wird Österreich, mit Ausnahme von Kärnten, als Risikogebiet eingestuft.

Für Pendler

Vom bayrischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege heißt es in puncto Einreise- und Quarantäneverordnung (EQV), dass die Frage der Ein- oder Ausreise ausschließlich vom Bund geregelt wird, sie klärt demnach lediglich, wer sich in Quarantäne begeben muss, jedoch nicht, ob eine Person überhaupt einreisen darf.  Rechtlich gilt der Grundsatz, dass Personen, die sich innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet aufgehalten haben, sich unmittelbar nach der Einreise nach Bayern in 14-tägige Heimquarantäne begeben müssen.
Wird bei der Einreise nach Deutschland ein negativer Coronatest vorgelegt, der nicht älter als 48 Stunden ist, so gilt eine Befreiung der Quarantänepflicht. Außerdem gilt für Pendler, die sich weniger als 48 Stunden im Ausland aufgehalten haben und der Aufenthalt nicht der Teilnahme an kulturellen Veranstaltungen, Sportereignissen, öffentlichen Festivitäten oder sonstigen Freizeitveranstaltungen gedient hat, müssen sich ebenfalls nicht in Quarantäne begeben. Diese Ausnahme gilt auch für Personen die aus dringenden Gründen, beispielsweise aus beruflichen oder medizinischen Gründen (nicht-verschiebbaren Gründen) nach Deutschland einreisen müssen.

Für Grenzpendler gilt ab heute, 23. Oktober 2020, dass bei der Einreise nach Bayern ein negatives Testergebnis erforderlich ist. Eine Testung ist in den kommunalen Testzentren am Beschäftigungsort möglich für ausländische (Tages-)Pendler. Bereits bisher war es so, dass (Tages)Pendler aus benachbarten Mitgliedstaaten der Europäischen Union, die hier in verschiedenen Branchen tätig sind, die Möglichkeit eröffnet wird, sich in Testzentren in den Landkreisen und kreisfreien Städten in Bayern kostenlos testen zu lassen.
Eine vollständige Aufzählung der Personen, die von der Quarantänepflicht ausgenommen sind, finden Sie hier: gesetze-bayern.de/Content/Document/BayEQV-2 .

Testpflicht

Der Testpflicht unterliegen nur Personen, die aus einem Risikogebiet regelmäßig mindestens einmal wöchentlich nach Bayern einreisen, um sich dort aus beruflichen oder geschäftlichen Gründen, zu Ausbildungszwecken oder zum Schul- oder Hochschulbesuch aufzuhalten. Personen, die in Bayern wohnhaft sind und zum Arbeiten in Risikogebiete pendeln, unterliegen nicht der Testpflicht.
"Für Grenzkontrollen in Deutschland ist das Bundesinnenministerium zuständig. Bei den Grenzkontrollen zu Österreich kann Ihnen gegebenenfalls auch die Bundespolizeidirektion München weiterhelfen“, heißt es von Seiten des Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege in Bayern.

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