Kaiserblick und Kulturmeile

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BRAUNAU (höll). Mit dem neuen Musikschuljahr im September 2013 zieht die Musikschule endgültig in das Schloss Ranshofen. Dann steht das Stögerstadel, die bisherige Heimat der Musikschüler Braunaus, leer. Eine erste Idee zur Nachnutzung hat der Braunauer Stadtverein: "Nach dem sensationellen Erfolg der Ausstellung 'Braunau - von Napoleon bis heute' in der Herzogsburg mit mehr als 21.000 Besuchern wollen wir im Stögerstadel eine Dauerausstellung der jüngeren Geschichte Braunaus installieren", erklärt Stadtvereinsobmann Ingo Engel. Zum ersten Mal wurde, dank der Landesausstellung, die jüngere Geschichte der Stadt wissenschaftlich aufbereitet. Die notwendige wissenschaftliche Arbeit soll durch Norbert Loidol erfolgen: "Er hat bereits die Herzogsburgausstellung hervorragend aufgestellt. Diesen Historiker müssen wir langfristig an Braunau binden", so der Vorschlag Engels.

Neben Informationen zu berühmten Persönlichkeiten Braunaus sollen im neuen Museum auch Bürgermeister der neueren Zeit und bekannte Simbacher einen Platz finden: "Das würde Braunau und Simbach näher zusammenwachsen lassen." Die grenzüberschreitende Ausstellung soll eine Ergänzung zum Bezirksmuseum in der Herzogsburg werden: "Wir wollen die Geschichte hier mit neuen Medien, kurz, prägnant und profund präsentieren."

Neben dem Vorderbad, dem Stadtarchiv, der Bücherei, dem Gugg und dem Stadttheater würde sich in der Theater- und Palmstraße eine "Kulturmeile", wie Engel es nennt, bilden: "Das 'Platzl' vor dem Gugg könnte zu einer kulturellen Drehscheine werden. Dann wäre der Stadtplatz Braunaus Wohnzimmer und das 'Platzl' der Salon", lacht Engel.

Der Braunauer Tourismusverband, der derzeit am Stadtplatz untergebracht ist, soll künftig ebenfalls in den Stögerstadel ziehen: "Nach ersten positiven Gesprächen mit Obfrau Christine Baccili werden wir als nächstes alle Beteiligten aus Braunau und Simbach zu einem Gespräch einladen und die weitere Vorgehensweise klären", heißt es vom Stadtverein. Auch der Verein für Zeitgeschichte könnte sich in dem Gebäude positionieren.

Kaiserbüste am Stadteingang

Ein weiteres Projekt des Stadtvereins steht kurz vor der Realisierung: "Der Platz beim Gasthaus Schnaitl ist ein schöner Aussichtspunkt über den Inn und gleichzeitig der Eingang zum Stadtplatz. Dieser wird im Frühjahr neu gestaltet", weiß Engel. Die Kaiserbüste, die einst an dieser Stelle stand, wird künftig wieder hier ihren Platz finden. Auch das steinerne Stadtwappen wird auf dem neu gestalteten Platz aufgestellt. "Dieser Punkt ist die Visitenkarte der Stadt. Jetzt herrscht hier noch Kraut und Rüben. Bald entsteht an dieser Stelle ein schöner Aussichtspunkt", so Engel. 20.000 Euro werden in die Sanierung investiert. 50 Prozent davon deckt das Land, "der Rest sind Eigenleistungen des Bauhofes", erklärt der Stadtvereinsobmann.

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