Kindeswohl
Kinder- und Jugendhilfe im Bezirk

Bei der Tagung waren neben Politikern, (Gerald Weilbuchner), auch Experten (Jugend-Ministerin Juliane Bogner-Strauß) anwesend.
  • Bei der Tagung waren neben Politikern, (Gerald Weilbuchner), auch Experten (Jugend-Ministerin Juliane Bogner-Strauß) anwesend.
  • Foto: OÖVP Braunau
  • hochgeladen von Katharina Bernbacher

BRAUNAU. Am 20. November ist internationaler Tag der Kinderrechte. Pünktlich dazu, fand im Bundesrat eine Meinungsumfrage zum Thema Kinder- und Jugendhilfe statt. 

Wohl der Kinder

Da das Thema der Kinder- und Jugendhilfe ein stets brisantes ist, kam es am 7. November zu einer Tagung diesbezüglich. Gerald Weilbuchner nahm als Vertreter des oberösterreichischen Landtages daran teil. 
Im Zuge der Veranstaltung wurde auch mit Experten über die Thematik diskutiert.

Vielen Kindern und Jugendlichen ist es aus unterschiedlichsten Gründen nicht möglich, bei ihren Eltern zu leben. Sie werden stattdessen in sozialpädagogischen Heimen, beziehungsweise durch Pflegefamilien betreut. Die Zahlen steigen laut BH Braunau jährlich an: 
Im Jahr 2018 gingen bei der BH Braunau 280 Gefährdungsmeldungen durch die Mitarbeiter der Kinder- und Jugendhilfe ein. Insgesamt werden derzeit 950 Kinder und Jugendliche durch die BH bei der Geltendmachung ihrer Unterhaltsansprüche unterstützt. 2018 werden sich die anfallenden Kosten des Sozialhilfeverbandes Braunau auf zirka 7,3 Millionen Euro belaufen. Darin sind auch Kosten für Kofinanzierungen, wie etwa den Streetworkstellen in Braunau und Mattighofen, enthalten. 

Kindeswohlgefährdung

Jede eingehende Gefährdungsmeldung wird im 4-Augen-Prinzip behandelt. Sprich, zwei Sozialarbeiter klären den Fall ab. Im Zuge dieser Abklärung werden mit der betroffenen Familie Gespräche geführt und die Wohn- und Lebensverhältnisse des Kindes überprüft. Je nach gestellter sozialer Einschätzung, Kindeswohlgefährdung oder Hilfebedarf, werden entsprechende Wege und Hilfsmittel zur Verfügung gestellt. 
In akuten Fällen von Kindeswohlgefährdung kann im Zuge einer sogenannten Verzugs-Maßnahme, die sofortige Unterbringung eines Kindes in einer sozialen Einrichtung erfolgen. 
Ist noch keine Gefährdung des Kindes vorhanden, die Familiensituation aber stark belastet, können Hilfeleistungen auf freiwilliger Basis in Anspruch genommen werden. Sozialpädagogische Betreuungen und Hilfen zur Alltagsbewältigung werden von privaten Kinder- und Jugendhilfeträgern geleistet. Diese agieren im Auftrag der öffentlichen Kinder- und Jugendhilfe. Die Kosten dafür trägt der Sozialhilfeverband.

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