Feuerwehr Hochburg
Löschversuch ohne Wasser bei brennendem E-Auto

Der Brand griff gleich zu Anfang der Übung auf den zweiten PKW über.
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  • Der Brand griff gleich zu Anfang der Übung auf den zweiten PKW über.
  • Foto: FF Hochburg
  • hochgeladen von Daniela Haindl

Bei einem Brand- und Löschversuch konnte die FF Hochburg neue Möglichkeiten ausprobieren, um ohne Wasser zu löschen. Viele umliegenden Feuerwehren nahmen am Versuch teil.

HOCHBURG. Bei dem Brand eines Elektroautos sind mehrere tausende Liter Wasser nötig, um den Brand zu löschen. Das dabei entstandene kontaminierte Löschwasser und der Brandrauch führen zu weiteren Herausforderungen beim Löschvorgang, was dazu führt, dass altbewährte Methoden in Frage gestellt und überprüft werden müssen. So unternahm die Freiwillige Feuerwehr Hochburg einen Versuch, an dem viele interessierte Gäste von umliegenden Feuerwehren und Brandschutzbedarfsfirmen teilnahmen.

Als neue Alternative für die Standardlöschung eines PKW-Brandes mit Schaum und Wasser wurde eine PKW-Löschdecke getestet. Diese großen Decken werden bei einem Brand über das brennende Fahrzeug gelegt und ersticken das Feuer in kürzester Zeit. Videos von Versuchen kursieren zwar im Internet, jedoch wurde dort immer nur ein kleiner, alleinstehender und unbeschädigter PKW gelöscht.

Die Feuerwehr Hochburg setzte sich als Ziel, den Brandversuch realistischer zu gestalten, so wurden zwei PKWs in Brand gesetzt, und einer der beiden vorher stark beschädigt, so daß der Wagen mit scharfen Ecken und Kanten versehen war. Nach einer realistischen Vorbrennzeit wurde der Löschangriff mit der Löschdecke unternommen. Bereits vor dem Versuch griff der Brand auf das zweite Auto über. Aber auch dies schien kein Problem: Der Löschtrupp legte die Decke über beide Fahrzeuge und bereits nach wenigen Sekunden ließ die Rauchentwicklung deutlich nach.
Nur noch kleine Glutnester blieben übrig, die mit Wasser nachgelöscht werden mussten. Die Vlitex Löschdecke vom Hersteller Schwender aus Bayreuth ist wasserdicht, und kann auch als Notdach bei beschädigten Dächern verwendet werden.

Die Feuerwehr Hochburg bedankt sich bei den zahlreichen Feuerwehren aus dem Bezirk Braunau, die die Übung beobachtet haben. Außerdem bei der Firma Auer Transporte aus St. Radegund für die Zurverfügungstellung des erforderlichen Platzes für die Übung.

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