Einigung für Fahrverbot
Lösung für Lkw-Fahrverbot auf B156

Günther Steinkellner, Thomas Stelzer, Wilfried Haslauer und Stefan Schnöll (v. l.) fanden eine gemeinsame Lösung.
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  • Günther Steinkellner, Thomas Stelzer, Wilfried Haslauer und Stefan Schnöll (v. l.) fanden eine gemeinsame Lösung.
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Endlich ist es geschafft: Auf beiden Seiten, in Salzburg sowie in Oberösterreich, wird es Sperren der Lkw-Ausweichrouten auf der B156 und der B147 geben. Die gefürchtete Lkw-Flut durch den Bezirk Braunau, bleibt somit wohl aus.

BEZIRK BRAUNAU (kat). Ende Jänner trat in der Salzburger Gemeinde Lamprechtshausen ein Lkw-Fahrverbot in Kraft, das das Ortsgebiet entlasten sollte. Was auf Salzburger Seite zu Jubel führte, sorgte auf oberösterreichischer Seite für Unmut. Salzburg wollte damit die aus Deutschland kommenden Mautflüchtlinge stoppen. Am 9. März trafen sich der oberösterreichische Landeshauptmann Thomas Stelzer, sein Salzburger Kollege Wilfried Haslauer und die beiden Verkehrslandesräte Günther Steinkellner (OÖ) und Stefan Schnöll aus Salzburg zu einem Gespräch. Dabei konnte eine gemeinsame Lösung des Problems gefunden werden. "Diese gemeinsame Lösung ist für unseren gemeinsamen Wirtschaftsraum wichtig und bringt zudem eine spürbare Transit-Entlastung für die betroffenen Gemeinden", zeigt sich Salzburgs Landeshauptmann Wilfried Haslauer nach dem Gespräch erfreut.

Gemeinsame Lösung: Lkw-Sperre

"Ich bin froh, dass Landesrat Steinkellner nun spät, aber doch auf die entschlossene Linie seines Salzburger Amtskollegen eingelenkt ist und damit eine brauchbare Lösung möglich wurde", betonte Landtagsabgeordneter und Lengaus Bürgermeister Erich Rippl. Im Falle einer Transitsperre auf der B 156 hätte sich der Verkehr auf die B 147, die L 505 und die L 508 verlagert und wäre somit quer durchs Mattigtal gezogen. Rippl fürchtete dabei vor allem auch einen massiven Verkehrsanstieg durch "seine" Gemeinde.  Auch die FPÖ im Bezirk Braunau kritisierte den Alleingang von Salzburg in puncto Fahrverbot durch Lamprechtshausen. Das Fahrverbot betrifft Lkw über 7,5 Tonnen mit Anhänger und Sattelkraftfahrzeuge. Konkret gilt die Sperre auf der B 156, der Lamprechtshausener Straße, der B 147 und der B 1, der Braunauer Straße und der Wiener Straße, sowie auf der L 505 und L 101, der Mattseer Landesstraße. "Die Einigung unterstreicht den Weg des Miteinanders von Oberösterreich und Salzburg", so Thomas Stelzer.

Günther Steinkellner, Thomas Stelzer, Wilfried Haslauer und Stefan Schnöll (v. l.) fanden eine gemeinsame Lösung.
Erich Rippl, Landtagsabgeordneter und Lengaus Bürgermeister und Straßwalchens Bürgermeisterin Tanja Kreer freuen sich über die gemeinsame Lösung von Salzburg und Oberösterreich.
Autor:

Katharina Bernbacher aus Braunau

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