Mattighofner von Lawine verschüttet: Kamerad rettete ihn aus Schneemassen

DIENTEN, MATTIGHOFEN. In Dienten im Salzburger Pinzgau hat ein Skitourengeher am 6. Dezember seinen von einer Lawine verschütteten Gefährten lebend bergen können.

Die beiden Pensionisten aus Mattighofen bestiegen, laut einem Bericht auf salzburg.orf.at, von der Dientener Seite mit Tourenski die Klingspitze in den Mitterpinzgauer Grasbergen. Bei der Abfahrt löste der 64-Jährige ein Schneebrett aus, wurde von den Schneemassen zirka 150 Meter weit mitgerissen und verschüttet.

Sein 61-jähriger Begleiter behielt die Nerven. Er beobachtete den Abgang und den Verschwindepunkt seines Kameraden, setzte mit dem Handy einen Notruf ab und nahm das Lawinenverschüttetensuchgerät in Betrieb.

Zwei weitere Tourengeher hatten das Drama beobachtet. Sie kamen hinzu und halfen mit. So wurde der verschüttete Mattighofner nach „nur“ 15 Minuten ausgegraben. Das Opfer lag laut Ermittlern der Alpinpolizei in etwas mehr als einem halben Meter Tiefe.

Unmittelbar nach der Bergung erwachte der Mann aus der Bewusstlosigkeit. Er wurde wenig später vom Team des Notarzthubschraubers Martin 1 ins Krankenhaus Schwarzach geflogen.

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