Ausflugstipp in Braunau
Mit "History Go" den Bezirk kennenlernen

Mit der Braunau History-Go-App kann man die Geschichte des Bezirks Braunau besser kennenlernen.
  • Mit der Braunau History-Go-App kann man die Geschichte des Bezirks Braunau besser kennenlernen.
  • Foto: BRS
  • hochgeladen von Katharina Bernbacher

Das wunderbare Frühlingswetter nutzen und dabei noch etwas über die Geschichte des Bezirks lernen: Das geht mit der "Braunau History Go"-App.

BRAUNAU (kath). Bereits im vergangenen November wurde die "Braunau History Go"-App in der Schlosstaverne in Ranshofen präsentiert. Sie ist im App-Store für Android und Iphone kostenlos verfügbar. 

Geschichte to go

Derzeit führt die App zu acht Stationen im Bezirk, die in Zusammenhang mit der NS-Vergangenheit der Region stehen. Zwei weitere Gemeinden sind derzeit in Planung. Bei der jeweiligen Station erfährt man anhand der App Details über die jeweilige historische Bedeutung. Die Infos gibts entweder als Lesestoff, oder als Audiomaterial. Mit zahlreichen Bildern werden die historischen Auskünfte unterstrichen. 
Ingo Engel, Stadtvereinsobmann, erklärt die Motivation für die Umsetzung dieser Idee wie folgt:"Weltweit ist die Stadt Braunau beinahe ausschließlich als Geburtsstadt Adolf Hitlers bekannt. Weitere historische Ereignisse werden darüberhinaus stets in den Hintergrund gedrängt. Mithilfe der App wollen wir das Hitler-Image der Stadt Braunau abbauen und für ein Umdenken sorgen."

Historischer Frühlingsspaziergang

Die Stationen sind kreisförmig angelegt. Der Beginn liegt bei der Innbrücke und Hitlers-Geburtshaus in Braunau. Die App führt einen weiter zum Denkmal des Egon Ranshofen-Wertheimers in Ranshofen.Anschließend gehts nach Überackern, zum Kriegsgefangenenlager. Danach führt der Weg nach St. Radegund, zum Denkmal des Franz Jägerstätters. Der nächste Halt ist in St. Pantaleon, das Manhmal des NS-Lagers Weyer. Anschließend führt die App nach Mauerkirchen zum Denkmal der Maria Hafner, die als "Engel der 6. Armee" galt. Der letzte Stopp ist das Heckenlabyrinth der Menschenrechte in Uttendorf. "Wir haben uns ganz bewusst für diese Reihenfolge der geschichtsträchtigen Orte entschieden. Zu Beginn steht das Hitlerhaus in Braunau und am Ende dann das Heckenlabyrinth zur Ehrung der Menschenrechte. Wir haben einen Kreis um die Geschichte Braunaus geschaffen", informiert Florian Kotanko, wissenschaftlicher Leiter des Projektes.

Technischer Hintergrund

Die konzeptionelle und grafische Umsetzung erfolgte durch die Braunauer Marketingagentur E. Marschall e.U. Die Programmierung der App übernahm die V-Play GmbH in Wien.
Die Gesamtkosten des Projektes beliefen sich auf 41.500 Euro. Durch eine großzügige Förderung durch die Leader-Region, die Gemeinden und aus Eigenmitteln des Stadtvereins wurde die App finanziert.

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