Neonazi-Netzwerk will in Braunau Halt machen

Wenn die vorliegenden Informationen stimmen, wollen die Neonazis bei ihrer Tour auch Braunau einen Besuch abstatten.
  • Wenn die vorliegenden Informationen stimmen, wollen die Neonazis bei ihrer Tour auch Braunau einen Besuch abstatten.
  • Foto: a.i.d.a.-Archiv München
  • hochgeladen von Andreas Huber

BEZIRK. Der ungarische Teil des neonazistischen Netzwerkes "Blood and Honour" will im August eine Tour durch Österreich und Bayern planen. Besucht soll auch Braunau werden. Das berichtet das Netzwerk "Braunau gegen rechts" und der KZ-Verband/VdA OÖ und beruft sich auf Recherchen der antifaschistischen Informations- und Dokumentationsstelle München (a.i.d.a.). Nach deren Informationen wollen die Neonazis am 13. August in Budapest starten und mehrere Tage lang Orte mit NS-Bezug aufsuchen. In Braunau ist ein "Abendspaziergang" geplant mit anschließender Übernachtung. "Gemeinsam müssen wir verhindern, dass das gefährliche Neonazi-Netzwerk Braunau als Pilgerstätte für ihre rechtsextreme Hass-Propaganda missbraucht", mahnt das Bündnis "Braunau gegen rechts".

Kundgebung am Samstag
Am Samstag, 18. April, ruft das Bündnis "Braunau gegen rechts" zu einer Kundgebung unter dem Motto "Erinnern heißt handeln – gegen Nazis, Rassismus und Sozialraub!" auf. Treffpunkt ist um 15 Uhr am Bahnhof Braunau, von dort aus bewegt sich der Demonstrationszug durch das Stadtgebiet zu einer Abschlusskundgebung am Mahnstein gegen Faschismus vor dem Hitler-Geburtshaus.

Gefährliche Gruppierung
"Blood and Honour" ist ein internationales Netzwerk, dass unter anderem verbotene NS-Propaganda verbreitet. Weltweit soll es 10.000 Mitglieder geben. Mit "Combat 18" verfügt die Organisation sogar über einen bewaffneten Arm. "Sollte Blood and Honour in Braunau tatsächlich Station machen, dann werden wir entsprechend vorbereitet sein", ist aus dem Bezirkspolizeikommando zu hören. Der Verfassungsschutz sei bereits informiert und eingeschaltet.

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