Aus dem Mattighofener Gemeinderat
Neuer Standort für Juz ist beschlossene Sache

Ein Motorikpark, ähnlich dem in der Stadt Braunau, war im Gespräch.
  • Ein Motorikpark, ähnlich dem in der Stadt Braunau, war im Gespräch.
  • Foto: JCUV/Archiv
  • hochgeladen von Barbara Ebner

In der jüngsten Mattighofener Gemeinderatssitzung waren das Jugendzentrum und die Idee für einen Outdoor-Fitnesspark die gewichtigsten Themen.

MATTIGHOFEN (ebba). Im Vorfeld der Sitzung wurde von zwei engagierten Jugendlichen eine Online-Petition in Umlauf gebracht, um das Projekt Jugendzentrum (Juz) voranzutreiben. In der Sitzung des Gemeinderates wurde schließlich die lang ersehnte Vereinbarung beschlossen. Mit dem Jugendcenter Unterstützungsverein (JCUV), der schon das „alte“ Juz am „Stieglberg“ betrieben hatte. Der neue Standort befindet sich in der Moosstraße. Das Gebäude wird von einem Privaten an den JCUV vermietet, die Gemeinde bezahlt die JUZ-Angestellten und kommt für Umbaumaßnahmen bis zu 15.000 Euro auf.

Sobald die Corona-Beschränkungen aufgehoben werden, soll die Mattighofener Jugend hier wieder einen Treffpunkt haben. Zumindest für die nächsten fünf Jahre. Denn über die Eignung des Gebäudes für ein Jugendzentrum brach vor Beschlussfassung noch eine rege Diskussion aus. „Es ist zu klein für ein Juz. Außerdem sind dort auch Wohnungen untergebracht. Und daneben liegt eine viel befahrene Straße. Warum hat man nicht das Objekt in der Lastenstraße in Betracht gezogen?“, kritisierte Vizebürgermeister Günter Sieberer (FPÖ). Gemeinderat Harald Treml (SPÖ) erklärte, dass das leer stehende Gebäude in der Lastenstraße eine „Immobilie auf Vorrat“ für ein mögliches Primärversorgungszentrum sei und dass der Verein mit dem Standort in der Moosstraße sehr zufrieden sei.

„Der Standort ist vielleicht nicht der Allerbeste, aber es braucht eine Lösung – und zwar jetzt! Wir sind es der Jugend schuldig, rasch Räume zur Verfügung zu stellen. Innerhalb der nächsten fünf Jahre haben wir dann immer noch Zeit, einen geeigneteren Standort zu finden“, gab Stadtrat Peter Glas (BfM) zu Bedenken. Der Antrag wurde schließlich mehrheitlich angenommen, die Vereinbarung mit dem Juz-Betreiber damit beschlossen.

Motorik- oder Funpark?

Ein von Vizebürgermeister Sieberer eingebrachter Individualantrag für die Errichtung eines „Outdoor-Fitness-Parks“ im Stadtgebiet von Mattighofen führte zu einer Grundsatzdiskussion. Denn während der FPÖ-Fraktion eher ein Park mit Fitnessgeräten für Erwachsene und ältere Menschen im Bereich des Verschönerungsweges oder im Schlosspark vorschwebte, schlug SPÖ-Gemeinderat Treml einen „Funpark“ für Jugendliche vor – im Optimalfall im Bereich der Bernaschekschulen.

Gemeinderätin Sonja Löffler (BfM) zeigte sich eher verwundert, da ein ähnlicher Antrag der BfM-Fraktion vor einigen Jahren abgeschmettert wurde. Da am Ende von zwei verschiedenen Dingen gesprochen wurde, schlug Bürgermeister Friedrich Schwarzenhofer (SPÖ) vor, das Thema dem zuständigen Ausschuss zuzuweisen, der die Idee ausarbeiten soll. Erst dann soll im Gemeinderat darüber abgestimmt werden. Alle Gemeinderäte zeigten sich damit einverstanden.

Unter dem Punkt „Allfälliges“ wurde ein Dringlichkeitsantrag der FPÖ behandelt. Es ging darum, die Mattighofener Gastronomie dahingehend zu unterstützen, die Schani- und Gastgartengebühr für das Jahr 2021 komplett entfallen zu lassen. Der Antrag wurde einstimmig angenommen.


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