Schwerwetter im Hallenbad und Seenot am Inn

Annahme Schiffbruch: die Besatzung ging mit Automatik-Schwimmwesten ins Wasser und entfernt sich vom versinkenden Boot.
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  • Annahme Schiffbruch: die Besatzung ging mit Automatik-Schwimmwesten ins Wasser und entfernt sich vom versinkenden Boot.
  • hochgeladen von Anton Herzog

In stürmischen Zeiten, bei Unfällen oder Ausnahmesituationen ist es gut, wenn die betroffenen Personen solche Ereignisse bereits vorab in Trainingsrunden simulierend durchlebt und dabei entsprechende Handlungsweisen eingeübt haben.

Die Mitglieder des Yachtclub Braunau-Simbach (YCBS) unternehmen immer wieder recht ambitionierte Fahrten auf hoher See, wie z. B. bei Schiffsüberstellungen, Gezeitentörns, Offshore-Regatten oder im Rahmen von größeren YCBS-Projekten wie der ODYSSEE oder MARE VOSTRUM (die Rundschau berichtete darüber). Dabei sind die Beteiligten im Notfall, mitunter fernab von Land und Hilfseinrichtungen, vorerst auf sich selbst gestellt. Neben besonderen, sehr empfehlenswerten Erste-Hilfe-Kursen in medizinisch-maritimer Sicht gibt es für Seefahrer auch spezielle Kurse in technischer Ausrichtung.

Für Mitte November 2015 organisierte der YCBS ein sogenanntes ISAF-Sicherheitstraining, eine Frau und zehn Männer nahmen daran teil. Der sehr erfahrene Kursleiter Christian Kargl von 2SAIL verlangte von der Gruppe in den zwei vollen Tagen nicht wenig: Die theoretischen Kenntnisse wollten viel Aufmerksamkeit im Saal der Hoftaverne, der feuchte Part führte ins Hallenbad nach Braunau und für die pyrotechnischen Mutproben durfte der Inndamm und die Wasserfläche oberhalb des Kraftwerkes in Ranshofen herhalten. Die angefügten Bilder vermitteln einen kleinen Eindruck von den praktischen Übungen. Zum Abschluss konnten die Teilnehmer stolz das begehrte Zertifikat entgegen nehmen, das ihr absolviertes Sicherheitstraining nach den Regeln der International Sailing Ferderation bestätigt.

Wo: Hallenbad und Inndamm, 5280 Braunau am Inn auf Karte anzeigen


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