Traktor stand in Vollbrand
Übergriff der Flammen auf Wald verhindert

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Sonderalarmplan „Waldbrand Weilhartsforst“ ausgelöst

HOCHBURG. Am Samstag, 1. August 2020, wurden gegen 10 Uhr die freiwilligen Feuerwehren Hochburg und Ach sowie kurz darauf auch die FF Gilgenberg zu einem Traktorbrand im Weilhartsforst alarmiert.

Ein Traktorfahrer bemerkte kurz nach Beendigung von Fräsarbeiten, dass sein Fahrzeug zu brennen anfing. Geistesgegenwärtig fuhr er den Traktor aus dem Wald hinaus auf die Forststraße. Ein Mitglied der FF Hochburg ist Förster bei der betroffenen Forstverwaltung. Der Fahrer des brennenden Traktors teilte diesem den genauen Standort mit, sodass die Kräfte direkt zur Unglücksstelle fahren konnten.

Da sich die Brandstelle mitten im Wald befand, wurde vom Einsatzleiter sofort der Sonderalarmplan „Waldbrand Weilhartsforst“ ausgelöst und damit vier weitere Feuerwehren - die FF Geretsberg, FF Schwand, FF Ranshofen und FF Überackern – alarmiert.

Rauchwolke war weithin sichtbar

Als die Einsatzkräfte eintrafen, stand der Traktor bereits in Vollbrand. Ein Überschlag der Flammen auf den Wald stand unmittelbar bevor. Das Rüstlöschfahrzeug der FF Hochburg führte mit zwei Atemschutztrupps einen ersten Löschangriff durch. Dieser konzentrierte sich zunächst darauf, die kleineren Brände in der Umgebung zu löschen und eine Brandausbreitung auf den Wald zu verhindern.

Zeitgleich wurde eine Löschwasserversorgung zum brennenden Traktor aufgebaut. Da sich die Brandstelle mitten im Wald befand, wurde ein Löschbecken aufgebaut und eine zirka 400 Meter lange Schlauchleitung verlegt. Die Tanklöschfahrzeuge der weiteren Feuerwehren richteten einen Pendelverkehr ein und stellten so die Löschwasserversorgung sicher.

Durch die hochsommerlichen Temperaturen von mehr als 30°C war der Einsatz für die Atemschutztrupps sehr belastend. Insgesamt mussten sechs Atemschutztrupps eingesetzt werden. Diese wurden mittels eines Shuttledienstes zur Einsatzstelle gebracht.

Um 10.38 Uhr konnte "Brand aus - Nachlöscharbeiten" gemeldet werden. Am Einsatz nahmen insgesamt sieben Feuerwehren mit rund 130 Einsatzkräften teil.

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