Verein Frauenhaus Braunau setzt auf Kontinuität

Im Bild die neu gewählte Vorstandschaft des Vereins "Frauenhaus Braunau" (v. li.): Barbara Prillhofer-Lutz, Gabriele Schuh, Elisabeth Wimmer, Ute Mühlegger, Helga Wittenzellner, Sabine Härdtner, Isabella Pötzelsberger, Renate Mann, Sieglinde Latzelsberger und Gabriele Knauseder.
  • Im Bild die neu gewählte Vorstandschaft des Vereins "Frauenhaus Braunau" (v. li.): Barbara Prillhofer-Lutz, Gabriele Schuh, Elisabeth Wimmer, Ute Mühlegger, Helga Wittenzellner, Sabine Härdtner, Isabella Pötzelsberger, Renate Mann, Sieglinde Latzelsberger und Gabriele Knauseder.
  • Foto: Geiring
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BRAUNAU (gei). Bei den Neuwahlen des Vereins "Frauenhaus Braunau" wurden fast alle Amtsträgerinnen in ihren bisherigen Positionen bestätigt. Demnach bleibt für die nächsten zwei Jahre Renate Mann Vorsitzende des Vereins. Ihre vier Stellvertreterinnen sind Gabriele Knauseder, Sieglinde Latzelsberger, Sabine Härdtner und Helga Wittenzellner. Ute Mühlegger wurde im Amt als Kassiererin, Gabriele Schuh als ihre Stellvertreterin, Elisabeth Wimmer als Schriftführerin und Siegliede Latzelsberger als ihre Stellvertreterin bestätigt. Eva Hruby-Lehner ist weiterhin als Kassenprüferin tätig, neu hingegen ist Barbara Prillhofer-Lutz. Als neue Beirätin wurde auch Isabella Pötzelsberger gewählt.

Bereits zu Beginn der Generalversammlung im Salzburger Hof ging die Vorsitzende Renate Mann kurz auf die Geschichte des Vereins ein. Mit einer Vorlaufzeit von zwei Jahren wurde der Verein Frauenhaus Braunau 2010 gegründet und bemüht sich seither unermüdlich, von Gewalt betroffene Frauen und Kinder, rasche Hilfe und Schutz zu bieten.

In ihrem Bericht listete Mann die Aktivitäten des Vereins seit Dezember 2016 auf. Dabei erinnerte sie an die grenzüberschreitende Unterschriftenaktion für die Errichtung eines Frauenhauses, das von Betroffenen jenseits und diesseits des Inns genutzt werden soll. Hierzu ist nach wie vor der Neubau eines Hauses in Braunau angedacht, das auch von Seiten der Stadt Simbach und des Landkreises Rottal-Inn unterstützt werden soll.

„Innerhalb von fünf Monaten konnten wir Landesrätin Birgit Gerstorfer fast 3.000 Unterschriften überreichen und unsere Forderung nach der Errichtung eines Frauenhauses wiederholen", erklärte Mann. Neue Hoffnung, dass das Frauenhaus in Braunau Realität werden könnte, schöpft der Verein durch die Unterstützung von SPOÖ-Vorsitzender Birgit Gerstorfer. Diese hat im Landtag einen Antrag zum Ausbau von Frauenhausplätzen in Oberösterreich eingebracht. Konkret sollen drei Frauenhaus-Neubauten die Abdeckung sicherstellen.

Darüber hinaus soll es künftig in jedem Bezirk mindestens eine Frauenübergangswohnung geben. Auch die Frauenministerin hat kürzlich 100 zusätzliche Plätze für von Gewalt betroffene Frauen angekündigt. Aktuell ist das Frauenhaus in Linz ständig bis zu 94 Prozent ausgelastet, erklärte Mann in ihrem Bericht.

SPÖ-Bezirksvorsitzende und Gemeinderätin Gabriele Knauseder versprach, dass man sich auch weiterhin beharrlich für von Gewalt betroffene Frauen und deren Kinder einsetzen werde, da bei häuslicher Gewalt im Alltag rasche Hilfe und ein schützendes Dach über dem Kopf unbedingt notwendig sei. „Wir werden daher vehement dafür kämpfen, dass der Bezirk Braunau die nötigen Frauenhausplätze bekommt. Angesichts der steigenden Zahlen an ausgesprochenen Betretungsverboten ist dies dringend notwendig“, so die stellvertretende Vorsitzende des Vereins.

Anschließend informierte Kassierin Ute Mühlegger über die Einnahmen und Ausgaben des Vereins. Geprüft wurde die Kasse von Eva Hruby-Lehner und Ulrike Hantscher. Die Vorstandswahlen wurden im Anschluss von Gemeinderat Karl Felbermair durchgeführt.

Text & Bild: Walter Geiring

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