Verkehrsberuhigte Zone vor der Volksschule Ranshofen

98 Prozent der Volksschüler gaben an, lieber mit Freunden zur Schule zu gehen, als von den Eltern gebracht zu werden,
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RANSHOFEN. Viele Autos vor der Schule, Stau, schlechte Luft und fehlende Sicherheit beim Straßenüberqueren: Das war gestern. Mit dem Projekt "Traumschulweg" hat die Ranshofner Volksschule jetzt den VCÖ-Mobilitätspreis gewonnen.

Bis zu 75 Autos brachten die Volksschulkinder täglich zur Schule. Das sorgte für ein Verkehrschaos. Gemeinsam mit Kindern und Eltern hat die Schule nach einer Lösung für das Problem gesucht. Autos wurden gezählt, diskutiert, Verkehrsexperten befragt, Plakate gemacht und schlussendlich wurde auch die Gemeinde mit eingebunden.

Bei einer Befragung gaben 98 Prozent der Kinder an, lieber mit Freunden in die Schule gehen zu wollen, als mit dem Auto gebracht zu werden. Seit Projektstart im Schuljahr 2010/2011 ist die Zahl der Kinder, die mit dem Auto zur Schule gefahren werden, deutlich gesunken. Für das nächste Schuljahr soll um die Volksschule eine verkehrsberuhigte Zone errichtet werden, um so den Kindern, die mit dem Auto geführt werden, die Möglichkeit zu geben, zumindest die letzten Meter zu Fuß zurückzulegen. "Die Idee ist leicht umsetzbar und hat zugleich eine positive Auswirkung auf die Umwelt. Die Schüler wachsen zu bewegungsaktiven und klimabewussten Menschen heran", meint VCÖ-Geschäftsführer Willi Nowak.

223 Projekte aus ganz Österreich wurden für den VCÖ-Mobilitätspreis eingereicht. Gemeinsam mit den Volksschulen Salzburg Lehen und Wies (Steiermark) konnte die Ranshofner Volksschule überzeugen.

98 Prozent der Volksschüler gaben an, lieber mit Freunden zur Schule zu gehen, als von den Eltern gebracht zu werden,
VCÖ-Geschäftsführer Willi Nowak, Ursula Zechner (bmvit), Birgit Wagner (ÖBB), Die Gewinner Helene Irnesberger, Harry Buchmayr und Monika Asitsch, Gesundheitsminister Alois Stöger, Günter Liebel (Lebensministerium) und Projektpartner Thomas Stottan.
Autor:

Petra Höllbacher aus Braunau

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