Schulneubau in Munderfing
Zwei Schulen, ein Standort

Hans Kastinger, Leiter der NMS Munderfing, in der "nonconform ideenwerkstatt".
  • Hans Kastinger, Leiter der NMS Munderfing, in der "nonconform ideenwerkstatt".
  • Foto: Ebner
  • hochgeladen von Barbara Ebner

In Munderfing entsteht „Bildungscampus“ für NMS und Volksschule

MUNDERFING (ebba). „Das Projekt Schulbau beschäftigt uns jetzt schon seit einiger Zeit. In der NMS ist sehr viel saniert worden in den letzten Jahren, dennoch entspricht die Schule nicht mehr den Anforderungen der Zeit. Die Volksschule wurde zuletzt vor 15 Jahren saniert, da es damals nicht möglich war, neu zu bauen. Jetzt aber haben wir vom Land die klare Zustimmung für einen Neubau – am Standort der Neuen Mittelschule“, freut sich Munderfings Bürgermeister Martin Voggenberger.

Im Vorfeld einer dreitägigen Ideenwerkstatt an der NMS präsentierte Voggenberger gemeinsam mit den Direktoren der Volksschule und der NMS sowie mit den Verantwortlichen des Büros „nonconform“ die Planung für die Sanierung der NMS und den Neubau der VS Munderfing. Künftig werden beide Schulen zu einem gemeinsamen Schulzentrum am Standort der NMS entwickelt. Bevor ein Architekturwettbewerb stattfindet, fand in der Aula der NMS eine besondere Art der Bürgerbeteiligung statt: die „nonconform ideenwerkstatt“.

An Ort und Stelle wurde hier gemeinsam mit allen Interessierten, insbesondere mit Pädagogen, Schülern und Eltern, ein pädagogisches Konzept für die Schulen der Zukunft entwickelt. Das Ergebnis soll Grundlage für die weitere Planung sein. Präsentiert wird es in zirka zwei Monaten.

Mehr Platz und Synergien

Am neuen „Bildungscampus“ soll am Ende Platz für eine achtklassige Volksschule und eine neunklassige Mittelschule sein. Das angestrebte Ziel für einen Baubeginn ist das Jahr 2024.

„Wir freuen uns schon sehr auf die Realisierung, denn unsere Volksschule platzt aus allen Nähten. Im jetzigen Gebäude haben nur sechs Klassen Platz, weitere zwei Klassen sind provisorisch in einem Nebengebäude untergebracht. Auch gibt es keinen Turnsaal. Bei Wind und Wetter spazieren wir mit den Kindern in den Turnsaal der NMS hinüber. Mit der geplanten Cluster-Schule kann man ganz anders, vernetzt, zusammenarbeiten. Darauf freuen wir uns“, schildert Volksschuldirektorin Elfriede Stadlinger.

Hans Kastinger, Leiter der NMS Munderfing, erzählt: „Wir haben momentan neun Klassen, Tendenz eher steigend. Denn durch die Auflösung der Sprengel drängen viele Schüler aus den Nachbargemeinden zu uns. Eigentlich ist die Schule nur für acht Klassen gebaut. Das Konferenzzimmer ist ebenfalls viel zu eng für unsere Pädagogen. Auch fehlt es uns an Gruppenräumen. Jedenfalls bin ich nun sehr gespannt, welche Ideen in den nächsten drei Tagen entstehen werden.“

Für die Nachnutzung des „alten“ Volksschulgebäudes gibt es bereits Ideen. „Ich könnte mir ein Gesundheits- oder Therapiezentrum vorstellen. Auch ein Musikprobenlokal wäre möglich“, so Bürgermeister Voggenberger.

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