Lösung für Doppelbahnübergang
Das lange Warten in Burgstall hat ein Ende

Bürgermeister Robert Wimmer (li.) und Markus Achleitner von der ÖBB am Bahnübergang Burgstall. Diese Doppel-Eisenbahnkreuzung mit ihren langen Wartezeiten soll bald der Vergangenheit angehören.
  • Bürgermeister Robert Wimmer (li.) und Markus Achleitner von der ÖBB am Bahnübergang Burgstall. Diese Doppel-Eisenbahnkreuzung mit ihren langen Wartezeiten soll bald der Vergangenheit angehören.
  • Foto: Höllbacher
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Zwei Bahnübergänge auf 35 Metern Straße: Ständig ist einer der beiden Schranken zu - zusammengezählt fünf Stunden am Tag. In Burgstall ist das Alltag – aber nicht mehr lange.

ST. PETER AM HART (höll). Wer zwischen Reikersdorf und Braunau pendelt muss ordentlich Zeit einplanen. Bis zu fünf Stunden am Tag sind die Schranken am Doppel-Bahnübergang in Burgstall geschlossen. Entweder gleichzeitig, abwechselnd oder, im Extremfall, direkt hintereinander (siehe Video). Minutenlanges Warten ist die Regel. 

Auf einer Länge von nur 35 Metern Straße befinden sich hier zwei beschrankte Bahnübergänge. Auf der einen Strecke verkehren Züge Richtung Linz, auf der zweiten Strecke jene Richtung Salzburg.

"Seit den 1960er-Jahren wird über eine Lösung diskutiert. Es wurden bereits schon mehrere Pläne ausgearbeitet. Priorität hatte dieser Bahnübergang aber für das Land bislang nie", erklärt St. Peters Bürgermeister Robert Wimmer. Immer wieder kämen Beschwerden von Bürgern, versichert der Gemeindechef: "Auf meinem Arbeitsweg bekomme ich die Situation jeden Tag selbst zu spüren. Seit dem Bahnhofsausbau in Braunau ist die Situation sogar noch schlimmer geworden." 

Das bestätigt auch Markus Achleitner. Er ist Projektleiter bei der ÖBB und forciert eine dauerhafte Lösung für die Burgstaller Bahnkreuzungen: "Die Schließzeiten sind nicht zeitgemäß, der Abstand zwischen den Bahnübergängen zu gering, außerdem ist die Straße insgesamt zu schmal." Die Lage wird sich mit der Modernisierung des Braunauer Bahnhofs noch weiter verschärfen, ist sich Achleitner sicher. 

Überführung als mögliche Lösung

Nun kommt auf Initiative von Bahn und Gemeinde Bewegung in die Sache: "Das Land hat den Bahnübergang nun endlich auf die Prioritätenliste gesetzt. Vier mögliche Varianten stehen nun zur Diskussion. Bis Sommer soll eine Lösung fixiert werden", freut sich Bürgermeister Wimmer. Zwei Trassenvarianten, eine Überführung und eine Lösung für Radfahrer sind im Gespräch. Bis 2024 könnte die Modernisierung der Burgstaller Bahnkreuzung umgesetzt sein.

Autor:

Petra Höllbacher aus Braunau

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