Sanierung und Schuldenstand
Das Schwimmbad in Altheim zahlt sich aus

Bei der Gemeinderatssitzung am 13. Dezember in Altheim ging es um Schulden, die Freibadsanierung und einen Finanzplan für 2019.
  • Bei der Gemeinderatssitzung am 13. Dezember in Altheim ging es um Schulden, die Freibadsanierung und einen Finanzplan für 2019.
  • Foto: BRS
  • hochgeladen von Katharina Bernbacher

ALTHEIM. Ende Mai 2018 wurde das generalsanierte Freibad in Altheim eröffnet. Bei der Gemeinderatssitzung am 13. Dezember wurde nun eine erste Bilanz gezogen: Georg Spindler der FPÖ unterbreitete dem Gemeinderat Zahlen und Fakten zum bisherigen Verlauf der Freibadsaison. 

Generalsanierung hat sich ausgezahlt

Das Freibad in Altheim war seit Eröffnung im Mai an insgesamt 106 Tagen geöffnet. In dieser Zeit wurden 39.700 Eintritte registriert. Das sind gleich hohe Erlöse wie vor der Sanierung. "Das Angebot steigt tendentiell an. Vor allem die Karten für's "Kurz baden", also drei Stunden, wurden sehr gut angenommen", berichtet Spindler. Von den Bademeistern wurden keine besonderen Vorkommnisse, wie Badverweise oder schlimme Verletzungen, gemeldet. Das Land Oberösterreich förderte den Umbau mit einer Summe von 1.150.000 Euro.

Schuldenstand zum Jahresende 

Der Schuldenstand der Stadtgemeinde Altheim beträgt zum Jahresende 2.126.900 Euro. Diese Summe setzt sich unter anderem aus diversen Sanierungen von Gehwegen, der Generalsanierung des Schwimmbades sowie der Planung für die Renovierung des Clubhaus des Tennisclubs Altheim zusammen. Außer der SPÖ stimmten alle Gemeinderatsmitglieder für diesen geäußerten Nachtragsvoranschlag zu den Finanzen der Stadtgemeinde. Die gesamte SPÖ-Fraktion enthielt sich der Stimme. 

Mittelfristige Finanzplanung 2019

Im weiteren Verlauf der Sitzung wurde eine Prioritätenliste für eine mittelfristige Finanzplanung 2019 vorgeschlagen. Insgesamt besteht die Liste aus sieben Punkten. Die Sanierung des Stadtplatzes bildet als Punkt sieben das Schlusslicht. Für die SPÖ ist dies zu weit hinten platziert und sie plädiert für eine Änderung. Auch dem Punkt fünf "Straßenbau, Gehweg- und Gehsteigerrichtung" sollte, laut der SPÖ-Fraktion, höhere Priorität zuteil werden. "Wir fordern einen raschen Baubeginn der Straße, ansonsten kann auch nicht mit geplanten Baumaßnahmen, unter anderem auf den Forstergründen, nicht begonnen werden", bekritelt die SPÖ. Auch bei dieser Abstimmung enthielten sich die roten ihrer Stimme.

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