Bezirkstour des OÖ Landtags
FH Innviertel bleibt Wunsch für Braunau

Bei der Pressekonferenz zum Thema "Gemeinsam für Oberösterreich": NR David Stögmüller, LAbg. Walter Ratt, Landtagspräsident Viktor Sigl, LAbg. Bgm. Erich Rippl und LAbg. Ferdinand Tiefnig.
  • Bei der Pressekonferenz zum Thema "Gemeinsam für Oberösterreich": NR David Stögmüller, LAbg. Walter Ratt, Landtagspräsident Viktor Sigl, LAbg. Bgm. Erich Rippl und LAbg. Ferdinand Tiefnig.
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  • hochgeladen von Petra Höllbacher

Fachhochschule Innviertel ist für lokale Vertreter des Landtages noch längst nicht vom Tisch. Das betonten die Politiker bei einer Bezirkstour in Mattighofen. 

MATTIGHOFEN (höll). Landtagspräsident Viktor Sigl (ÖVP) hat die Abgeordneten von Landtags und des Nationalrats zu einer gemeinsamen Bezirkstour nach Mattighofen eingeladen. Ziel des Ausflugs ist es, die Zusammenarbeit der Abgeordneten in den Regionen sowie erfolgreiche Projekte vor Ort aufzuzeigen. Zu diesem Zweck lud Sigl vergangene Woche lokale Vertreter aller im Landtag vertretenen Parteien ein. "Es ist ein einzigartiges Projekt, dass der Landtag in OÖ mit dieser Tour präsentiert. Es zeigt, dass Landräte nicht die ‘Großkopferten‘ in Linz sind, sondern in den Regionen agieren", so Neo-Nationalrat David Stögmüller (Grüne). 

56 Abgeordnete aus 18 Bezirken

OÖ setzt auf Föderalismus – also Politik für überschaubare, vertraute Einheiten. So könne regionale und lokale Identität entstehen, wie Sigl betont. Der Landtag setzt sich aus 56 Abgeordneten aus allen 18 Bezirken Oberösterreichs zusammen. Hauptaufgaben sind die Gesetzgebung, der Beschluss des Landesbudgets und die Kontrolle der Landesverwaltung. Die Zusammenarbeit der Parteien im Landtag funktioniert gut: "Im letzten Landtagsjahr wurden 67 Prozent aller Beschlüssen einstimmig gefasst", untermauert Sigl. 

Rekord in der Berufsschule Mattighofen 

Bei ihrer Bezirktour besuchten die Politiker die Berufsschule Mattighofen und zeigten sich begeistert: "Es ist eine technische und damit sehr kostenintensive Schule, die von Schülern aus ganz Österreich genutzt wird. 2019 werden hier erstmals mehr als 1.000 Schüler erwartet", zeigt sich der Landtagspräsident begeistert. 

FH Innviertel bleibt Wunsch

Bildung ist auch für Landtagsabgeordneten und Bürgermeister Erich Rippl (SPÖ) ein großes Thema: "Was in der Region dringend fehlt ist eine Fachhochschule - etwa für Metall oder Mechatronik." Das gleiche Ziel für Braunau verfolgt Stögmüller: "Leider werden wir wohl noch Jahrzehnte an der Finanzierung einer FH Innviertel feilen müssen." Als Zuzugsbezirk mit einer starken Wirtschaft und Innovationsstandort sei eine FH aber dringend nötig. 

Wesentliche Themen für die regionalen Vertreter des Landtags waren auch der Infrastrukturausbau, die A94 und die Pflege: "Wir haben einen Mangel an Pflegekräften. Allein im Seniorenzentrum in Eggelsberg steht ein ganzer Stock leer, weil Personal fehlt. Der Pflegeberuf braucht Anerkennung und faire Bezahlung", weiß ÖVP-Abgeordneter Ferdinand Tiefnig.

Autor:

Petra Höllbacher aus Braunau

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