FH Innviertel: Parteien ziehen an einem Strang

Eine Fachhochschule im Innviertel? Auf lange Sicht ja, meinen SPÖ, ÖVP, FPÖ und Grüne.
  • Eine Fachhochschule im Innviertel? Auf lange Sicht ja, meinen SPÖ, ÖVP, FPÖ und Grüne.
  • Foto: FH OÖ
  • hochgeladen von Linda Lenzenweger

INNVIERTEL (lenz). "Wenn nicht rasch an einer Schaffung eines Fachhochschul-Standortes im Innviertel gearbeitet wird, droht nachhaltiger Schaden", richtete SPÖ-Klubobmann Christian Makor einen dringenden Appell an alle Abgeordneten des Innviertels und lud gestern, 8. Dezember, zu einem runden Tisch ins Schloss Aurolzmünster. SPÖ, ÖVP, FPÖ und Grüne diskutieren – und kamen schnell zu einem Ergebnis: Auf lange Sicht brauche das Innviertel eine Fachhochschule. "Auf dem Weg dorthin können auch Lehrgänge geschaffen werden. Sie sind aber nicht das Ziel", erklärt Makor. In einem konstruktiven und positiven Gespräch wurden weitere Schritte vereinbart. Im Jänner sollen Krankenhausträger und -chefs zu einem weiteren runden Tisch geladen werden. "Im Februar werden wir die Spitzen der Wirtschaft einladen. Wenn wir dann alle im Boot haben, wird nach Linz gepilgert", erklärt Makor. Nach dem Motto "gemeinsam statt einsam" soll ein breites Bündnis geschaffen werden. "Wenn alle Parteien und Stakeholder an einem Strang ziehen, sind wir stärker."

Die ÖVP, die vor kurzem einen eigenen FH-Standort im Innviertel noch als unrealistisch ansah, zeigt sich jetzt zuversichtlicher. "Unrealistisch ist ein FH-Standort vor allem wegen den fehlenden finanziellen Mitteln – trotzdem werden wir darum kämpfen. Wir werden alles versuchen, denn auch wir spüren die Notwendigkeit für eine Ausbildung in der Region – vor allem, was den Krankenhaus-Bereich angeht", erklärt Manfred Hofinger.


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