SPÖ-Kandidatin Gabriele Knauseder
Neue Wege in der Pflege

Gabriele Knauseder (SPÖ-Bezirksvorsitzende), Pensionistenverbandsvorsitzender Rudolph Streitberger und Erich Rippl (Landtagsabgeordneter).
  • Gabriele Knauseder (SPÖ-Bezirksvorsitzende), Pensionistenverbandsvorsitzender Rudolph Streitberger und Erich Rippl (Landtagsabgeordneter).
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  • hochgeladen von Petra Höllbacher

"Pflegeschlüssel anpassen, Pflegende Angehörige entlasten und leistbare Tagespflege anbieten", das fordert Gabriele Knauseder, SPÖ Bezirksvorsitzende, bei einer Pressekonferenz in Braunau. 

BRAUNAU (höll). Gabriele Knauseder arbeitet seit 35 Jahren in der Pflege und weiß wo der Schuh drückt: "Als Krankenschwester oder Pflegerin kannst du dem Menschen selbst helfen, aber nichts an am System ändern – das geht nur auf dem politischen Weg." Als Innviertel SP-Spitzenkandidatin für die Nationalratswahl fordert sie, dass der Pflegeschlüssel angepasst werden, Entlastungen für pflegende Angehörige geschaffen, Tagesbetreuung leistbar und die Arbeitszentmodelle für Pflegepersonal angepasst werden muss. 

Rudolph Streitberger, Vorsitzer des Pensionistenverbandes, liegt das Thema sehr am Herzen: "Die Personalsituation in der Altenpflege ist angespannt. Wir brauchen mehr finanzielle Mittel und neue, flexiblere Betreuungsformen, die den Pflegeberuf attraktiver machen", betont er. So müsse das Pflegepersonal ordentlich entlohnt werden und solle sich an den Gehältern in Krankenhäusern orientieren. 

Besonders berufstätige pflegende Angehörige sollen unterstützt werden: "Wir fordern einen Rechtsanspruch auf Pflegekarenz und Pflegeteilzeit – und die Tageszentren, Kurzzeitpflege und Ganztagsbetreuung muss ausgebaut und flexibler werden", betont Knauseder. In Lengau startet 2020 ein Pilotprojekt, dass genau hier ansetzt, wie Landtagsangeordneter Erich Rippl erklärt: "Wenn alles gut geht, dann starten wir 2020 mit dem Bau eines Generationenhauses. Darin befindet sich ein Kindergarten sowie ein Seniorentreff mit zehn Plätzen zur Tagesbetreuung. Dabei ist uns wichtig, dass die Betreuung leistbar ist – ein Tagesaufenthalt sollte nicht mehr als 30 oder 35 Euro kosten."

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