Notfallquartier für Asylwerber

BRAUNAU. "Um bei der Überbrückung einer kurzfristigen Notfallsituation mitzuhelfen, hat die Stadt Braunau der Unterbringung von 50 Asylwerbern in einem Quartier in Braunau zugestimmt", erklärt Braunaus Bürgermeister Johannes Waidbacher nachdem es starke Kritik von Seiten der FPÖ Braunau gehagelt hatte. "Wir sagen klar Nein zu Asylanten-Verlegungen nach Braunau", heißt es vom Braunauer FPÖ-Fraktionsobmann Gerhard Haberfellner, der ergänzt: "Die Unterbringung in Braunau sollte nur so lange erfolgen, bis dauerhafte Plätze geschaffen werden."

Im letzten Moment hat Oberösterreich am Freitag nun doch die Vorgaben des Asylgipfels vom Oktober erfüllt. "Alle Bundesländer haben anhand eines Bevölkerungsschlüssels die Quote zu erfüllen. Bislang hat es ein großes Ungleichgewicht gegeben. Oberösterreich hinkte zeitlich hinterher", weiß Karl-Heinz Grundböck, Sprecher des Innenministeriums. 40 Asylwerber wurden deshalb kurzfristig in Braunau untergebracht – in den nächsten Tagen werden noch zehn Menschen aufgenommen: "Diese Unterbringung in unserer Stadt erfolgt vorübergehend, bis die Quartiere des Landes OÖ bezugsfertig sind. Dies wird voraussichtlich Mitte Dezember der Fall sein. Für die Stadt Braunau entstehen keinerlei Kosten", so Waidbacher.

Notwendigkeit wurde kurzfristig angelegte Aktion aufgrund der angespannten Situation in der Erstaufnahmestelle Traiskirchen: "So ist das Innenministerium an die Stadt herangetreten, einer vorübergehenden Unterbringung der Asylwerber zuzustimmen", erklärt der Bürgermeister.

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