HTL Braunau
Künstliche Intelligenz an der HTL Braunau

vl.: Waser, Schneeberger, Grimmer, Blocher
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K.I. – „Künstliche Intelligenz“ oder englisch A.I. – „Artificial Intelligence“ hat längst den Einzug in die Technik gefunden und ist von dort auch nicht mehr wegzudenken. An der HTL Braunau wird deshalb ab kommendem Schuljahr 21/22 ein schulautonomer Schwerpunkt „Coding and A.I.“ entstehen, der sich ganz mit der Programmierung intelligenter Systeme beschäftigt und die Schüler/innen so bestens auf die Neuerungen in der Technik vorbereitet, denn Ausbildung am Puls der Zeit war schon immer eines der Markenzeichen der Braunauer.

Wozu Künstliche Intelligenz?
Im Alltag ist sie längst angekommen: die Künstliche Intelligenz. Wir haben autonom fahrende Autos mit Abstandskontrolle und Fahrassistenten, unsere Kinder bekommen Spielzeuge, die lernfähig und programmierbar sind, mit Alexa von Amazon lassen sich unterschiedlichste Gegenstände in unserem Haushalt steuern und fährt man ins Ausland, ist man mit Übersetzungsprogrammen auf dem Handy gut beraten.

Neuerungen im Lehrplan - immer aktuell!
In der HTL Braunau setzt man deshalb auf Neuerungen im Lehrplan, um der sich rasant entwickelnden Technik, von maschinellem Lernen über Spracherkennung, Sprachsynthese, Bildanalyse, Assistenz- und Beratungssystemen und vielem anderem mehr, gerecht zu werden.
„Unsere Schülerinnen und Schüler sollen während ihrer Zeit in der HTL bestmöglich auf die Zukunft vorbereitet werden. Da wir immer mehr den Einzug der Künstlichen Intelligenz im Alltag und in der Technik bemerken, setzen wir wieder einmal ein Zeichen und aktualisieren unseren Lehrplan, damit wir weiterhin Vorreiterinnen und Vorreiter ausbilden, die maßgeblich an der Gestaltung der Zukunft beteiligt und Spezialisten auf ihrem Gebiet sind“, begründet Direktor Hans Blocher die Erweiterung des Lehrplanes. In den letzten 25 Jahren, seit es die Möglichkeit gibt, schulautonome Schwerpunkte zu setzen, gab es bereits 13 (!) Mal eine Lehrplanumstellung auf den neuesten Stand. Die HTL Braunau agiert hier immer an vorderster Front. „Ich freue mich sehr, dass die HTL Braunau auf Lehrkräfte zurückgreifen kann, die im Bereich der Künstlichen Intelligenz bereits über universitäre und betriebliche Erfahrungen verfügen“, zeigt sich Blocher stolz, denn nur so sei gewährleistet, dass die Ausbildung auch wirklich fundiert ist und die Schülerinnen und Schüler Expertise im Bereich der Künstlichen Intelligenz erhalten.

Bundesweites Programm für Künstliche Intelligenz
Die beiden Bundesministerien für Verkehr, Innovation und Technologie sowie für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort betonen in ihrem Programm „AIM AT 2030 – Artificial Intelligence Mission Austria 2030“ die hohe Bedeutung von Künstlicher Intelligenz und der damit verbundenen Technologie für den Wirtschaftsstandort Österreich. Dieser ist abhängig von gut ausgebildetem Personal und genau hier setzt die HTL Braunau an. „Programmieren (Coding) sollte neben Lesen, Schreiben und Rechnen die vierte Basiskompetenz sein“ meint Gerhard Waser, der als Informatik-Lehrer und Software-Spezialist maßgeblich an der Entwicklung des neuen schulautonomen Lehrplans beteiligt ist. Das Programmieren ist im 21. Jahrhundert nicht mehr wegzudenken, es hat sich zu einer Schlüsselqualifikation entwickelt, die es zu nutzen gilt. Personen, die sich damit auskennen, haben perfekte Zukunftsaussichten, denn sie werden händeringend gesucht. „Viele Firmen haben inzwischen Schwierigkeiten genügend Personal in der Softwareentwicklung zu finden, weshalb man als Absolvent/in der HTL Braunau beste Berufsaussichten hat“, weiß Abteilungsvorständin Gerda Schneeberger, selbst Technikerin und Initiatorin der Lehrplanerweiterung. „Der Fachkräftemangel in der Informatik hat das Potential, das Wachstum der österreichischen Unternehmen in Gefahr zu bringen“, zeigt sich Waser überzeugt und strebt deshalb eine Aktualisierung des Lehrplanes an.

Für Mädchen und Jungs interessant!
Mit dem schulautonomen Schwerpunkt „Coding and A.I.“ werden Schülerinnen und Schüler angesprochen, die sich zusätzlich zu einer Elektronikausbildung im Bereich der Softwareentwicklung und der Programmierung intelligenter Systeme spezialisieren wollen. Vor allem Schülerinnen sollen durch diesen Zweig angesprochen werden, denn Künstliche Intelligenz funktioniert ohne Vielfalt nicht, das wurde bereits im September 2019 beim Zukunftsforum OÖ „Frauen gestalten Zukunft“ erörtert. Dort schilderte beispielsweise der Zukunftsforscher Matthias Horx, dass man sich Gedanken darüber machen muss, ob Frauen andere Roboter bauen oder andere Apps machen würden als Männer. „Gemischte Teams würden die besseren Ergebnisse machen“, ist Horx überzeugt.

Künstliche Intelligenz läutet die nächste Industrielle Revolution ein
Matthias Grimmer ist für die Umsetzung der neuen Lehr- und Lerninhalte im Bereich A.I. zuständig und unterrichtet bereits im aktuellen Schuljahr den Freigegenstand „Künstliche Intelligenz“ um interessierte Schülerinnen und Schüler in diesem wichtigen Bereich zu schulen. „Künstliche Intelligenz ist ein globaler Game-Changer und wird die uns umgebende Technologie auf tiefgehende Weise verändern und so die nächste industrielle Revolution einläuten“, fasst Grimmer die Wichtigkeit der Lehrplanänderung zusammen.
Um die Wichtigkeit der Lehrplanumstellung und die daraus resultierenden Vorteile für den Wirtschaftsstandort Braunau, der sich inmitten der vier boomenden Wirtschaftsräumen Linz, Salzburg, München und Passau/Regensburg befindet, auch für die Allgemeinheit zugänglich zu machen, findet am Tag der offenen Tür – Freitag, 29. Jänner 2021 von 11-17 Uhr, eine öffentliche Präsentation des neuen Schwerpunktes „Coding and A.I.“ statt, denn die Spezialisten der HTL Braunau sind davon überzeugt, dass Künstliche Intelligenz uns alle betrifft oder in absehbarer Zukunft betreffen wird.

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