Mininger bei Ninja Warrior
Die Ninjas von Frauenstein

Michael Retzinger ist am 25. Oktober bei Ninja Warrior auf RTL zu sehen. Wir drücken ihm die Daumen!
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  • Michael Retzinger ist am 25. Oktober bei Ninja Warrior auf RTL zu sehen. Wir drücken ihm die Daumen!
  • Foto: TVNOW / Markus Hertrich
  • hochgeladen von Petra Höllbacher

Ein Hindernis-Parcours der Superlative, Millionen Zuseher weltweit und mittendrin ein 36-jähriger aus Frauenstein. Michael Retzinger gibt alles und will den Buzzer erreichen.

FRAUENSTEIN (höll). Michael Retzinger ist Sportler durch und durch. Er läuft Marathons, kickt und hat 2015 seinen eigenen Sportclub gegründet. "Die Vision von mir und meinem Bruder Mario war es, einen Verein entstehen zu lassen, bei dem es weder Leistungsdruck noch irgendwelche Anwesenheitspflichten gibt – so entstand der Athletik Club Frauenstein", erzählt Retzinger stolz. 

Eigener Ninja-Parcours im Keller

Mittlerweile umfasst der Verein 241 Mitglieder und organisiert unter anderem den "3-Schlösser-Lauf" mit. "Angefangen haben wir im Keller meiner Eltern. Heute trainieren wir im Untergeschoß meines Hauses", erklärt der 36-jährige, der als Logistik-Meister in der Wacker arbeitet. Wer an einen ordinären Fitnessraum im Keller denkt, dem bleibt beim Gang in die "Heiligen Hallen" des Athletik Clubs der Mund offen stehen: Abenteuerliche Eigenkreationen aus Ringen, Seilen, Leitern, Brettern und Drehelementen die an Ketten von der Decke hängen bilden einen waschechten Ninja-Parcours. 

Hier trainieren die Frauensteiner Ninjas jeden Dienstagabend. Ziel ist es – ähnlich wie beim Piratenspiel im Schulturnsaal – den Parcours zu bewältigen, ohne den Boden zu berühren. Im Fall von Retzingers Parcours dürfen die Beine garnicht verwendet werden. Man hangelt sich durch die 24 Stationen. Bunte Pickerl markieren den persönlichen Rekord der Athleten. 

Ninja Warrior im Ninjakostüm

Doch wie kommt man auf die Idee, sich in einem derartigen Hangelkurs zu messen? "Ich bin seit der ersten Staffel Ninja Warrior ein großer Fan und habe mir zum Ziel gesetzt, einmal daran teilzunehmen. Beim zusehen habe ich mich immer gewundert, warum die Teilnehmer bei den einfachsten Übungen scheitern. Ich wollte es besser machen", lacht Retzinger. Sein großer Wunsch ist nun wahr geworden. Vor einem Jahr haben sich Retzinger, sein Bruder und Vereinsspezi Werner Doringer für die Show angemeldet – ebenso wie mehrere Tausend andere Sportler. "Wir wurden zu einem Fitnesstest geladen – den leider nur ich bestanden habe. Daraufhin bin ich im Juni mit 47 Fans zu den Dreharbeiten nach Karlsruhe gefahren", berichtet der Vater dreier Mädchen. 

"Ich hatte Respekt vor der Anlage"

In sieben Vorrundenshows wird aus 294 Athleten der Ninja Warrior 2019 gekürt. "Es ist schon beeindruckend, wenn man diesen riesigen Parcours zum ersten Mal sieht. Ich hatte Respekt vor der Anlage und das Ziel den Fünfsprung, der den Anfang jedes Parcours darstellt, zu meistern – soviel darf ich verraten: Das ist mir gelungen", beschreibt Retzinger, der für seinen Fernsehauftritt ein Ninjakostüm trug. 

Parcours ist vor Dreh tabu

Vorab dürfen die Athleten den Parcours, der sich von Show zu Show ändert, nur besichtigen. Nicht berühren oder gar begehen. "Du weisst nicht, ob die roten Matten rutschig sind, musst die Entfernung der Sprünge schätzen und dann noch die 600 tobenden Zuseher, die Scheinwerfer und Kameras ausblenden." Seine Fans hätten ihm aber den Großteil seiner Nervosität genommen, betont der Ausnahmeathlet. Das zweite Hindernis, eine Art Schaukel in die man mit einem Trampolin hineinspringen musste, wurde für die meisten Teilnehmer zum Verhängnis. Am Ende jeder Vorrunde steht eine Haushohe Steilwand, die es zu überwinden gilt. Danach folgt der obligatorische Schlag auf den Buzzer. Dann sind die Athleten der Gewinnsumme von 300.000 Euro einen Schritt näher. 

Am 25. Oktober auf RTL

Ob Retzinger sich den Titel holt, wird nicht verraten. Mitfiebern können Sie am Freitag, dem 25. Oktober, um 20.15 Uhr auf RTL. Dann stellt sich der Athlet aus Mining der starken Konkurrenz und versucht als schnellster den Parcours zu bewältigen und dabei keine nassen Füße zu bekommen. Wir drücken ihm die Daumen!

Fanclub für Frauensteiner Ninja.

Autor:

Petra Höllbacher aus Braunau

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