Waldseelauf: Wohin die Spenden fließen

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KIRCHDORF. Im Juli fand, diesmal bereits zum sechsten Mal, der Sponsorlauf rund um den Kirchdorfer Waldsee statt. Über 1000 Schüler aus der Simbacher und Braunauer Umgebung, sowie 400 laufbegeisterte Erwachsene aus Hobbygruppen, Vereinen und Betriebsmannschaften und von der Braunauer Lebenshilfe, liefen insgesamt 5714 Runden und sammelten so 15.526,00 Euro zugunsten des Waisenhauses St. Clare und der Berufsschule Brother Konrad in Uganda ein.

Infoabend über Spendenzweck

Doch was passiert eigentlich mit dem Geld? Diese Frage wollen die Initiatoren des Sponsorlaufes vom Ugandahilfeverein am Mittwoch, den 29. November, um 19 Uhr in der Aula der IMS Simbach im Rahmen eines „Afrika-Abends“ beantworten. „Unser grundsätzliches Anliegen ist es natürlich zunächst, die unmittelbaren Lebensbedingungen der Kinder vor Ort zu verbessern, ihnen einen sicheren Ort anzubieten, an dem sie ohne Hunger und ohne Angst leben dürfen, medizinisch versorgt sind und neben dem regelmäßigem Schulbesuch auch eine vielfältige Förderung erfahren. Doch unsere Erfahrung zeigt, damit allein ist es noch nicht getan. Wichtig ist auch, ihnen konkrete Zukunftschancen für ihr Erwachsenenleben anzubieten. Deshalb bemühen wir uns gerade neben dem Waisenhaus auch eine Berufsschule aufzubauen, die sowohl den jungen Männern, aber gerade auch den heranwachsenden Mädchen eine fundierte Ausbildung in den Bereichen Maurer- und Zimmererhandwerk, Elektrik, Näherei oder im Plakatmalbetrieb ermöglicht. Dies stellt uns jedes Jahr wieder vor große Herausforderungen: So haben wir zum Beispiel erkannt, dass es selbst mit einer Berufsausbildung oft schwer ist, Fuß zu fassen und selbständig für den eigenen Lebensunterhalt aufzukommen und nicht mehr auf Hilfe angewiesen zu sein. Unser neuestes Projekt ist es daher, den Absolventen der Berufsschule ein „Startpaket“ zur Verfügung zu stellen: So bekommen zum Beispiel Maurerlehrlinge eine entsprechende Handwerksgrundausrüstung mit Hammer, Kelle, Wasserwage und weiteren Werkzeugen, um in die berufliche Zukunft zu starten. Damit versuchen wir den Kindern von der Ankunft im Waisenhaus bis zum Eintritt ins Berufsleben eine umfassende und zukunftsweisende Hilfe zu geben“, erklärt Kurt Lehner, ein Mitglied des Ugandahilfevereins das Wesen der Unterstützung.

Wer gerne mehr über die bereits geleistet Hilfe, aber auch über die anstehenden Herausforderungen und die Ideen zu deren Bewältigung erfahren möchte, ist herzlich eingeladen den „Afrika-Abend“ an der Simbacher Mittelschule zu erleben. Umrahmt wird die Informationsveranstaltung mit Trommelmusik vom Senegalesen Seydou Ba, einem afrikanischem Märchen und ein paar kulinarischen Leckerbissen aus dem afrikanischen Kontinent.

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